12.11. Klima-Demo gegen EuroTier in Hannover

Klima-Demo gegen die EuroTier-Messe +++ Samstag, 12.11.2016, 14 Uhr, Opernplatz, Hannover +++ „Tierproduktion stoppen! Klima retten!“

Be vegan! Plakat mit dem Aufruf zur Demo im November.

Das Plakat zur Demo ist neben anderen Materialien auf der Website von Animal Climate Action als pdf erhältlich.                                                                      Quelle: (c) Animal Climate Action

Ein breites und überregionales Bündnis von Gruppen und Organisationen aus Klima-, Umwelt-, Tierrechts- und anderen sozialen Bewegungen ruft für den 12. November 2016 zu einer Demonstration gegen die Tierhaltungs-Messe EuroTier in Hannover auf. Die Demonstration steht unter dem Motto „Tierproduktion stoppen! Klima retten!“ und soll darauf aufmerksam machen, dass die Tierproduktion ein wichtiger Klimafaktor ist. Das Netzwerk Animal Climate Action, das die Demonstration organisiert, fordert ein Ende der Tierproduktion und den Übergang zu einer ökoveganen und solidarischen Landwirtschaft.

Die internationale Tierhaltungsmesse EuroTier findet alle zwei Jahre in Hannover statt und ist eine der weltweit größten Drehscheiben der Tierindustrie. Vom 15. bis 18. November kommen über 2.000 Aussteller und über 150.000 Besucher aus unterschiedlichen Branchen rund um die Tierhaltung zusammen. In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal Protest gegen die Messe. Das Netzwerk Animal Climate Action argumentiert dabei nicht nur mit der Klima- und Umweltschädlichkeit der Tierproduktion, sondern kritisiert auch den gewaltsamen Umgang mit Tieren in Tierhaltungsbetrieben.

Dem Demo-Aufruf von Animal Climate Action schlossen sich unter anderem das Jugendumweltnetzwerk Niedersachsen (Janun), die Klima-Kampagne ausgeco2hlt, die Tierschutzorganisation Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt, Tierrechtsgruppen wie Animal Rights Watch und Tierbefreiung Hannover sowie Vertreter_innen bio-veganer Landwirtschaft wie die Gemeinschaftsgärtnerei Wildwuchs bei Hannover an. Auch Attac Berlin und die Umweltorganisation Robin Wood unterstützen die Demonstration, letztere mit einem eigenen Aufruf.

Tierproduktion ist existenzielle Bedrohung

„Die Tierproduktion ist ein wesentlicher Faktor für den katastrophalen Klimawandel. Sie ist ein wichtiger Treiber für Land- und Wasserverbrauch und -vergiftung, für die Abholzung von Urwäldern und nicht zuletzt für das rasante Artensterben“, sagt Georg Kobiela von Animal Climate Action. „Aus unserer Sicht bedeutet das, dass die Tierproduktion wegen der von ihr ausgehenden ökologisch existenziellen Bedrohung drastisch reduziert werden muss. Aufgrund ethischer Argumente sollten wir sie in letzter Konsequenz sogar ganz abschaffen.“

„Neben Klima- und Umweltschutz sprechen viele weitere Gründe gegen die Nutztierhaltung“, ergänzt Friederike Schmitz von Animal Climate Action. „Fühlende Lebewesen werden zu bloßen Waren und Produktionsmitteln degradiert. Milliarden Individuen wird immenses Leid zugefügt. Auch Menschenrechte werden z. B. bei Landgrabbing und Arbeitsausbeutung mit Füßen getreten. Die EuroTier-Messe repräsentiert und fördert eine derartige gewaltvolle und destruktive Wirtschaftsweise. Damit muss Schluss sein. Die Zukunft der Landwirtschaft ist solidarisch, ökologisch und vegan.“

 

 

 

 

 

 

Quelle: Animal Climate Action

 

 


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