60.000 Besucher beim 9. Veganen Sommerfest Berlin

 

Vom 19. bis 21. August 2016 fand das 9. Vegane Sommerfest Berlin statt. Es ist das weltweit größte Veggie-Event. Mehr als 60.000 Menschen kamen an insgesamt drei Tagen auf den Alexanderplatz, um die Vielfalt der veganen Lebensweise zu erleben.

Be vegan! Veganes Sommerfest von oben betracht. Berlin 2016.

Jedes Jahr kommen mehr Menschen in Berlin zusammen und feiern das vegane Sommerfest.                                                                                 Fotocredit: © VEBU Vegetarierbund Deutschland

Auf dem Alexanderplatz konnten sich die Besucher des Veganen Sommerfests Berlin von Freitag bis Sonntag informieren, vegan schlemmen und ein vielfältiges Programm erleben. An mehr als 90 Info-, Gastronomie- und Handelsständen gab es neben internationalen, pflanzlichen Leckereien, vegane Bio- und Rohkost-Spezialitäten, tierversuchsfreie Kosmetik sowie lederfreie Mode.

Bei den Organisatoren des Festes, dem VEBU (Vegetarierbund Deutschland), der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und dem Tierrechtsbündnis Berlin-Vegan, konnten sich Interessierte über die Themen Tierschutz und Tierrechte, Umwelt, Ernährung und Gesundheit umfassend informieren. Auch zahlreiche weitere Tierrechts-, Tierschutz- sowie Klima- und Umweltschutzorganisationen waren auf dem Veganen Sommerfest Berlin vertreten und informierten über ihre Arbeit. “Die Besucher konnten durch die Gespräche mit den Mitarbeitern und Aktiven der Verbände und Vereine einen Blick hinter die Kulissen rund um die spannende Arbeit zum Klima- und Tierschutz werfen”, so Sebastian Joy, Geschäftsführer des VEBU.

Besucherrekord

“Wir freuen uns sehr, dass dieses Jahr mit über 60.000 Gästen noch einmal deutlich mehr Menschen zum Veganen Sommerfest Berlin gekommen sind”, ergänzt Joy. Erstmals bespielten die Veranstalter auch die Fläche jenseits der Tramschienen, die quer über den Alexanderplatz verlaufen, im Südosten des Platzes. “Wir hatten dadurch mehr Platz für gemütliche Aufenthaltsflächen und Sitzmöglichkeiten für die Gäste. Das Konzept ging auf, die Atmosphäre auf dem Gelände war sehr gut”, sagt Joy.

Modenschau präsentierte vegane Trends

Erstmalig gab es an zwei Tagen eine Modenschau, in der alternative, pflanzliche Materialien gezeigt wurden. “Es gibt heute zahlreiche Rohstoffe, die Mode aus Leder und anderen tierischen Materialien überflüssig machen. Schuhe aus Ananasleder, Blusen aus TENCEL®, einer Alternative zu Seide, die aus Holz gewonnen wird, Gürtel aus recycelten Autogurten oder aus Kork, heute ist alles möglich. Die Modemacher werden immer kreativer in der Auswahl der Werkstoffe. Auf dem Veganen Sommerfest Berlin konnten die Kleidungsstücke und Accessoires nicht nur während der Modenschau bewundert werden, die Zuschauer konnten sie auch vor Ort erwerben”, sagt Silke Hellemann, Leitung des Organisationsteams Veganes Sommerfest Berlin.

‘Ask a vegan’ als neues Angebot

Besonders gut angenommen wurde das neue Angebot ‘Ask a vegan’. In einem Pavillonzelt standen langjährig vegan lebende Menschen und solche, die diese Lebensweise gerade für sich entdeckt haben, für persönliche Gespräche zur Verfügung. “Das Angebot wurde stark genutzt. Ein persönliches Gespräch mit einzelnen, vegan lebenden Personen kann helfen, offene Fragen zur pflanzlichen Lebensweise zu klären oder Unsicherheiten abzubauen”, so Hellemann.

Lesungen, Vorträge, Kinder- und Musikprogramm

Ein betreutes Kinderprogramm mit Hüpfburg, Kinderschminken und anderen Attraktionen sorgte für Spaß bei den jüngsten Gästen. “Die Kinder konnten sich von den Betreuern im Kinderzelt kostenfrei bunte Tiergesichter schminken lassen und auf der Hüpfburg toben”, ergänzt Hellemann.
Im Vortragszelt wartete ein breites Angebot an Präsentationen und Lesungen auf interessierte Besucher. Besonders gut besucht war die Lesung der Buchautorin und Tierrechtlerin Hilal Sezgin. Auch die Kochshow von Stina Spiegelberg von ‘Veganpassion’ lockte zahlreiche Besucher vor die Showbühne. “Bei einem abwechslungsreichen Musikprogramm gab es die Möglichkeit, unter strahlend blauem Himmel, mitten auf dem Alexanderplatz, zu tanzen und zu feiern”, sagt Hellemann.

Ehrenamtliches Engagement für das Fest

“Das Vegane Sommerfest Berlin lebt von der Leidenschaft seiner Initiatoren, dem VEBU (Vegetarierbund Deutschland), dem Tierrechtsbündnis Berlin-Vegan und der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, für dieses einzigartige Event. Ohne das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Helfer bei der Planung und Umsetzung des Festes, wäre es in seiner jetzigen Form mit freiem Eintritt nicht möglich. Nach einer kurzen Verschnaufpause nach dem Fest, starten wir schon bald mit den Vorbereitungen für das Vegane Sommerfest Berlin 2017”, so Hellemann abschließend.

www.veganes-sommerfest-berlin.de

 

 

 

 

 

Quelle: VEBU

 

 


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