Abrahamczik (SPÖ) an Guggenbichler: Stadt Wien ist gegen Novelle des Tierschutzgesetzes längst aktiv

 

Breite Allianz für Verbesserungen im Sinne der Tiere

Go vegan!

Die SPÖ in Wien steht in Opposition zur Novelle des Tierschutzgesetztes.                                                                                                                                                                                                                     Fotocredit: (c) Lukas Gojda – Fotolia

Wien – Die Stadt Wien ist längst aktiv und tritt gegen Verschlechterungen im Bereich des Tierschutzes ein. Anstoß zur Debatte ist die Novelle zum Tierschutzgesetz. „Die Stadt hat bereits eine negative Stellungnahme und konkrete Verbesserungsvorschläge an das Bundesministerium übermittelt, denn aktiver Tierschutz ist Stadträtin Ulli Sima ein zentrales Anliegen“, erläutert SPÖ-Gemeinderätin Nina Abrahamczik in Replik auf die heutigen Aussagen von FPÖ-Guggenbichler. 

„Grundsätzlich freuen wir uns aber über Unterstützung aller Gemeinderatsparteien in Sachen Tierschutz“, so Abrahamczik.

Wenn das Bundesministerium die geplanten Bestimmungen durchsetzt, verliert Österreich die europäische Vorreiterrolle in Sachen Tierschutz. Wien arbeitet mit der Tierschutzombudsstelle und Tierschutzorganisationen eng zusammen, um Verbesserungen für die Tiere zu erreichen. Kritikpunkte an der Novelle sind u.a. die Zurücknahme der Kastrationspflicht für Bauernhofkatzen und dass gezüchtete Rebhühner, Fasane, Enten und Hasen weiterhin als Jagdbeute in die freie Wildbahn ausgesetzt werden dürfen.

Auch, dass künftig der private Verkauf von Tieren über das Internet erlaubt werden soll, wenn die bisherigen Besitzer ihre Tiere nicht mehr halten können, lehnt die Stadt Wien ab. „Diese Ausnahme ist nicht nur aus Tierschutzsicht kritisch zu sehen. Sie birgt auch die große Gefahr, dass skrupellose Welpenhändler diese ausnutzen“, warnt Abrahamczik. Die Stadt Wien kämpft auf Initiative von Tierschutzstadträtin Sima seit Jahren gegen den illegalen Welpenhandel und hat schon zahlreiche Fälle aufgedeckt und angezeigt. „Wir fordern, dass der Verkauf von Hunden und Katzen in Zoofachhandlungen endlich verboten wird“, schließt Abrahamczik.

 

 

 

 

 

Quelle: www.rathausklub.spoe.at

 

 


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