ALDI Nord ab 2025 europaweit ohne Käfigeier

 

Be vegan! Porträtfoto von Mahi Klosterhalfen, Geschäftsführer der Albert Schweitzer Stiftung.

Mahi Klosterhalfen – Geschäfts-führender Vorstand der Albert-Schweitzer-Stiftung.                                                                                          Foto: (c) Timo Stammberger

Sämtliche ALDI Nord Landesgesellschaften streben an, bis spätestens 2025 keine Käfigeier mehr zu verkaufen. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt begrüßt diesen Entschluss: »ALDI Nord verabschiedet sich damit von einer der qualvollsten Haltungsformen überhaupt«, sagt Mahi Klosterhalfen, Geschäftsführer der Stiftung.

ALDI Nord war der erste Lebensmitteleinzelhändler Deutschlands, der bereits 2004 den Verkauf von Käfigeiern beendet hat. Auch in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden verzichtet der Discounter bereits darauf. Wie das Unternehmen der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt mitgeteilt hat, strebt ALDI Nord nun an, auch an seinen anderen Standorten bis spätestens 2025 keine Eier aus Käfighaltung mehr zu handeln. Dies betrifft alle weiteren Länder, in denen ALDI Nord aktiv ist, also Dänemark, Frankreich, Polen, Portugal und Spanien.

In den meisten dieser Länder ist das Unternehmen damit der bislang einzige Einzelhändler mit einer verbindlichen Erklärung zur Abkehr von Käfigeiern. Das erklärt auch die aus deutscher Sicht relativ lange Umstellungsfrist.

In Deutschland hat ALDI Nord bereits beschlossen, auch Eiprodukte – also Artikel, die mit Flüssigei oder Eipulver hergestellt werden – spätestens innerhalb der nächsten fünf Jahre komplett auf käfigfreie Ware umzustellen. Bislang werden bereits über 90 Prozent der bei ALDI Nord gehandelten Eigenmarkenprodukte ohne Eier aus Käfighaltung hergestellt.

Mahi Klosterhalfen, Geschäftsführer der Albert Schweitzer Stiftung, äußert sich positiv zu dem internationalen Vorstoß: »Als ein Marktführer unter den Discountern hat ALDI Nord großen Einfluss und große Verantwortung. Wir freuen uns, dass sich ALDI Nord dieser Verantwortung bewusst ist und zahllose Legehennen vor einem Leben in der qualvollen Käfighaltung bewahrt. Boden, Freiland- und Biohaltung haben aus Tierschutzsicht zwar auch Mängel, aber zumindest können die Hennen dort mehrere ihrer Grundbedürfnisse ausleben – in der Käfighaltung bleibt ihnen das praktisch vollständig verwehrt.«

Die Unternehmensgruppe ALDI Nord hat kürzlich ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Auch das Thema Tierwohl wird darin fokussiert. Eine Zusammenfassung und ein Fazit finden Sie hier. Ausführliche Informationen zur Legehennenhaltung stellt die Albert Schweitzer Stiftung hier bereit.

 

 

 

 

Quelle: Albert-Schweitzer-Stiftung

 


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