Blutiger Himmel über Pamplona: Deutsche zeigt Haut bei PETA-Aktion gegen Stierhatz und -kämpfe

 

Beim San Fermín-Fest werden dutzende Tiere zu Tode gequält

Be vegan!

Stoppt die Stierkämpfe: Tierfreunde stellten sich in Pamplona entschlossen der Stierkampftradition entgegen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Fotocredit © PETA UK

Pamplona / Brunsbüttel – Unterwegs in Sachen Tierschutz: Halbnackt mit Stierhörnern auf dem Kopf und den Worten „Stierkampf stoppen“ bemalt, hat die in Spanien lebende Brunsbüttelerin Christiane Schulze heute in Pamplona gegen Tierquälerei protestiert. Bei der spektakulären Aktion zerbrachen etwa 100 Tierfreunde aus aller Welt  mit rotem Puder gefüllte „Banderillas“ – Harpunen, die, beim Stierkampf eingesetzt werden – und färbten den Himmel blutrot.

Jedes Jahr vom 6. bis zum 14. Juli werden vor Ort beim San Fermín-Fest täglich sechs Stiere durch die engen Gassen der spanischen Stadt bis in die Stierkampfarena gejagt, wo sie anschließend in einem Kampf getötet werden. Die Aktion der Tierrechtsorganisation PETA UK und der spanischen Organisation AnimaNaturalis wendet sich gegen diese tierquälerische „Tradition“.

„Tiere zu quälen und zu töten kann niemals im Namen der Unterhaltung gerechtfertigt werden“, so Christiane Schulze. „Wir appellieren an Spanien, dem weltweit  kritisierten Stierrennen sowie den darauf folgenden Stierkämpfen ein Ende zu setzen – und damit auch dem unsagbaren Leid und Missbrauch der Stiere.“

Gelähmt – aber bei Bewusstsein

PETAs Motto lautet in Teilen: „Tiere sind nicht zu unserer Unterhaltung da.“ In der Arena werden bis zu acht Männer auf einen Stier angesetzt, stacheln ihn immer wieder an und verletzen ihn mit Dolchen und Banderillas. Das dauert so lange, bis der Stier durch den Blutverlust geschwächt ist. Dann durchbohrt der Matador das erschöpfte Tier mit einem Schwert und ein Scharfrichter durchtrennt das Rückenmark. Viele Stiere sind zwar gelähmt, aber noch immer bei Bewusstsein, wenn sie an Ketten befestigt aus der Arena gezerrt werden.

Christiane Schulze steht gerne für Interviews über ihre Teilnahme an der Demonstration zur Verfügung. Kontakt kann über die Pressestelle von PETA Deutschland hergestellt werden.

 

 

 

 

 

Quelle: PETA

 

 


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