Fleischkonsum zerstört Natur und Umwelt: und zwar nachhaltig

Go vegan!

Weggefressen!
                                             Fotocredit: © guentermanaus – Fotolia.com

Auch Fleischessen hat Konsequenzen – wie alles im Leben: ethische, gesundheit-liche, naturzerstörerische, menschenrechtliche und sicher noch andere. Global. Dieser Post informiert zu den Bereichen der Umwelt- und Naturzerstörung. Menschen, die Fleisch essen, das darf man wohl sagen, nehmen daran aktiv teil. Angeleitet werden sie dabei von den medienmächtigen Lebensmittelkonzernen.

Presse- und Meinungsfreiheit?

Lebensmittelkonzerne kontrollieren immer mehr die Informationskanäle und manipulieren auf diese Weise (Medienkampagnen, Lobbying, Sponsoring) die öffentliche Wahrnehmung. Wie weit der Einfluss geht (Nexus/Verbindung von Wirtschaft und Politik) zeigt sich gravierend deutlich z.B. an den „Ag gag“ Gesetzen in zahlreichen Staaten in den USA. Damit ist es Menschen, im Besonderen sind sicher auch Journalisten gemeint, u.a. per Gesetz verboten „undercover“ in Unternehmen zu recherchieren, die u.a. Fleisch, Milch, Fisch und andere Nahrungsmittel produzieren.

Wozu das Ganze

Rational gibt es eigentlich gar keine Gründe, dass wir diese Produkte immer noch essen. Schon als Kinder mussten wir lernen, dass wir mit Ressourcen schonend umzugehen haben, gleichzeitig plündern die „Erwachsenen“ den ganzen Planeten Erde aus: alleine, ein Drittel der Landfläche wird für Viehwirtschaft verbraucht. Später sollen wir lernen, dass Effizienz das A und O ist. Dass aber für die Produktion eines Stücks Fleisch das Siebenfache an Energie aufgewendet werden muss, scheint außerhalb beeinflussbarer Gesetzmäßigkeiten zu liegen. Ich denke dabei, unsere Kinder brauchen andere Lehrer mit anderen Inhalten.

Ein Video von 3:40 Minuten zeigt prägnant, welche positiven Folgen es hätte, wenn wir unseren Fleischkonsum um 80% reduzieren würden.

Emissionen der Fleischindustrie

Die Fleischindustrie ist alleine verantwortlich für 15% der Treibhaus-Emissionen. Das sind neben CO2 vor allem das um ein Vielfaches schädlicher Methangas und die Stickoxide. Die „Netherlands Environmental Assessment Agency“ hat bereits in ihrer Studie „Environmental Balance 2009“ Zahlen vorgelegt, die belegen, wie vorteilhaft eine sich vegan ernährende Menschheit für das Klima wäre. Danach würden die CO2 Emissionen bis 20150 um 17% zurückgehen, die MEthan-Emissionen um 24% und die Stickoxid-Emissionen um 21%.

Netherlands Environmental Assessment Agency:

Environmental Balance 2009. Summary

Full report with detailed information on the above said from page 25 on.

Noch mehr Schaden

Es gibt neben diesen Emissionen viele weitere negative Aspekte der Massentierhaltung und des Fleischkonsums: allgemeine Umweltverschmutzung, Antibiotika-Resistenzen (mit noch unabsehbaren Folgen), Krankheiten, Hunger, Kriege, jährlich milliardenfache Tiertötungen und Tierquälereien.

Ich finde es schon befremdlich, dass der Mensch meint, dass ginge einfach so an ihm vorbei und er sei immer noch das herausragend „gute“ Wesen. Das funktioniert nur, weil der Begriff „menschlich“ unendlich dehnbar ist – bisher exklusiv gegenüber Tieren und allem Nichtmenschlichen. Wenn die natürlichen Ressourcen in dieser Welt wirklich knapp werden, wird es auch mit der Exklusivität vorbei sein. Einen Vorgeschmack gibt es aktuell im Sudan und in der Ukraine.

Weitere Dokumente zu den Auswirkungen des Fleischkonsums auf Umwelt und Klima:

WWF Papier Hintergrund: Klimaerwärmung durch Fleischkonsum (2011)

Kritischer Agrarbericht (2009)

Vorsicht Fleisch! (GEO-Magazin, 2010)

Livestock’s long shadow (Food and Livestock Organisation of the UN, 2006)

„Fleischatlas 2014“ (via BUND)

„Erkenne den Zusammenhang“ („veganstart.de“, Peta)

 

Fotocredit: © guentermanaus – Fotolia.com

 

 

 

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.