Crossroads Filmfestival in Graz zeigt „Live And Let Live“ von Marc Pierschel

Go vegan!

Marc Pierschel
                                           Fotocredit: (c) Marc Pierschel

Das 3. „Crossroads Film-festival für Dokumentarfilm und Diskurs“ findet vom 21. Mai bis zum 01. Juni im „Forum Stadtpark“ in Graz statt. Gezeigt werden Filme mit aktuellem sozio-ökolo-gischem Hintergrund. Damit passt der Film „Live And Let Live“ von Marc Pierschel     sehr gut in das Festival-Programm.

Geschichten veganer Lebensweisen

Der Film läuft unter dem Schwerpunkt „Mensch-Tier-Beziehungen“ und dokumentiert die Geschichte der veganen Lebensweise seit der Gründung von „The Vegan Society“ von Donald Watson im Jahr 1944. Warum leben immer mehr Menschen vegan? Der Film macht sich auf die Suche nach Antworten. Das geschieht zusammen mit Philosophen wie Tom Regan und Gary Francione, mit WissenschaftlerInnen wie T. Colin Campbell, Melanie Joy, Jonathan Balcombe und vielen anderen. Deutlich wird auf jeden Fall, dass immer mehr Menschen erkennen, dass es neben Rechten für Tiere und neben Tierschutz, neben Umwelt- und Ressourcenschutz auch um das eigene Leben geht: um Gerechtigkeit, Balance, Spiritualität und Gesundheit. Das zwingt zu einem Umdenken, was die Ermährungsgewohnheiten betrifft.

Go vegan!„Live and Let Live“ erzählt die Geschichten von sechs Menschen. Alle sind aus unterschiedlichen Gründen vegan geworden. Der Film zeigt zeigt, wie diese Entscheidung ihr Leben verändert hat.

Freitag 30.5. – 20:30 Crossroads Filmfestival Graz „Live And Let Live“

Themenschwerpunkte 2014:

– Brennpunkte der sozial-ökologischen Krise (22.-27.5.)
– Gutes Leben ohne Wachstum (22.5.)
– TTIP, ein bedrohliches Handelsabkommen (23.5.)
– Zukunftsfähige Landwirtschaft & Ernährungssouveränität (23.-25.5.)
– Krieg und Verweigerung (28.5.)
– Migrant*innen & Asylpolitik in Europa (29.5.)
– Mensch-Tier-Beziehungen (30.-31.5.)

Ein Hauptaugenmerk der Festivalmacher ist es auch, dass „neben aktuellen Krisenfolgen, die Auswahl prämierter Dokumentarfilme vor allem auch Menschen, Initiativen und Bewegungen sichtbar macht, die sich für gesellschaftliche Alternativen und ein gutes Leben für Alle einsetzen.“

Im Anschluss an die jeweiligen Filme gibt es Filmgespräche und damit die Möglichkeit, „persönlich mit FilmemacherInnen und ProtagonistInnen ins Gespräch zu kommen und die in den Filmen behandelten Themen zu diskutieren.“

Website des „Crossroads Filmfestivals“

Fotocredit: (c) Marc Pierschel