Das „Fest der Liebe“: bitte ohne Tierleid

Go vegan!

Rezept: vegan – geniessen ohne Tierleid.                                                                                                               Fotocredit: (c) v-p

Zum „Fest der Liebe“ erinnert der Bundesverband Menschen für Tierrechte an das millionenfache Tierleid, das mit den traditionellen Festtagsessen einhergeht. Die Berichterstattung der letzten Wochen über die extremen Auswüchse der industriellen Massentierhaltung zeigt erneut, was dieses Fest alljährlich für Millionen von Tieren bedeutet.

Bitte nur Geschenke ohne Tierleid (Fest der Liebe!)

Um Alternativen zu probieren, lädt der Verband die Konsumenten auf sein Internetportal www.culinaria-vegan.de ein, wo sie konsequent vegetarische Rezepte sowie Hintergrundinfos und Praxistipps finden. Außerdem empfiehlt der Verband, nur tierleidfreie Produkte zu verschenken.

Ein tierfreundliches Weihnachtsmenü macht Lust auf mehr. „Wie wäre es zum Beispiel mit einer Pastinaken-Birnen-Cremesuppe als Vorspeise, danach einer Pasta mit Kastanien und Rosenkohl und zum Abschluss einer veganen Mousse au Chocolat?“, so Christina Ledermann, stellvertretende Vorsitzender des Bundesverbandes. „Wir haben heute ein reichhaltiges Angebot an vegetarischen und veganen Produkten, die inzwischen in fast jedem Supermarkt erhältlich sind. Je weniger Fleisch, Milch- sowie Ei-haltige Produkte gegessen werden, desto weniger Tiere werden gequält und desto besser für die Gesundheit und Umwelt!“

Der traditionelle Braten kosten ein Leben

Der Verband erinnert, dass hinter jedem traditionellen Braten, der zur Weihnachtszeit auf den Tisch kommt, ein Tierleben steht. In diesem kurzen Leben haben die meisten Enten, Gänse, Hühner, Puten, Rinder, Schweine und Kaninchen mehrfach gelitten: In der Zucht, der Intensivtierhaltung, beim Transport und bei der Schlachtung, wo Tierschutz-Verstöße an der Tagesordnung sind. Auch Fische stammen häufig aus Aquakulturen, einer beschönigenden Bezeichnung für Intensivtierhaltung im Wasser.
„Da die Politik versagt, Produkte zu verbieten, die mit massivem Tierleid verbunden sind, ist der Verbraucher besonders in der Pflicht. Wer Tierqual-Ware boykottiert und stattdessen tierfreundliche Erzeugnisse kauft, sendet ein deutliches Zeichen an Handel und Hersteller. So kann jeder langfristig dazu beitragen, dass Produkte, für die Tiere leiden mussten, aus den Regalen verschwinden“, so Ledermann.

Hier finden Sie ein komplettes veganes Weihnachtsmenü: www.tierrechte.de
In unserem Rezept- und Informationsportal finden Sie weitere leckere vegane Rezepte: www.culinaria-vegan.de