Der VEBU ist Teil der Initiative nachhaltige Finanzreform

 

Be vegan! Das VEBU Logo weist in die Zukunft: Die Zukunft isst pflanzlich.

Der VEBU ist Deutschlands größte Interessenvertretung zur vegetarisch-veganen Ernährung und Lebensweise.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       Logo: (c) VEBU

Berlin – Der VEBU ist Teil der Initiative nachhaltige Finanzreform. Sein Ziel ist es, die Themen Ernährung und Landwirtschaft in die Diskussion um eine nachhaltige und zukunftsfähige Steuer- und Abgabenpolitik mit einzubringen. “Die staatliche Steuerpolitik sollte nachhaltiges Handeln erleichtern und Aktivitäten, die Umwelt und Gesellschaft schaden, erschweren. 

In dieser Hinsicht gibt es noch viel zu tun. Dies beobachten Verbraucher täglich im Supermarkt: Die Preise für tierische Produkte spiegeln nicht in angemessenem Maße den hohen Ressourcenverbrauch, die Umweltbelastung und das Tierleid wider, die mit ihrer Produktion einhergehen”, sagt Felix Domke, Referent VEBU-Politik. Um diese und weitere Anliegen auf die politische Agenda zu setzen, vernetzt sich der VEBU in der Initiative mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Fiskalische Instrumente als Hebel

Aktuell subventioniert der Staat teilweise besonders wenig nachhaltige Produkte. Das Umweltbundesamt (UBA) schlug daher beispielsweise Anfang des Jahres vor, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent für tierische Produkte abzuschaffen*. Dem Staat stünden dadurch laut UBA zusätzliche Einnahmen von 5,2 Milliarden Euro zur Verfügung**. “Ein solcher Schritt wäre aus Sicht des VEBU ein starkes Signal und würde einen politischen Paradigmenwechsel bedeuten”, erklärt Domke.

Wofür steht die Initiative?

Die Initiative nachhaltige Finanzreform ist eine Aktion des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS). Sie will die staatliche Steuer- und Abgabenpolitik zum Umsteuern hin zu einer zukunftsfähigen und gerechten Wirtschaft und Gesellschaft nutzen, indem umweltschädliche Subventionen abgebaut werden und den Verursachern von Schäden diese in Rechnung gestellt werden.

 

* Umweltbundesamt (2017): Warum Fleisch zu billig ist. Online unter https://www.umweltbundesamt.de/themen/warum-fleisch-zu-billig-ist [03.05.2017].
** Umweltbundesamt (2017): Umweltschädliche Subventionen in Deutschland. Aktualisierte Ausgabe 2016. Online unter https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltschaedliche-subventionen-in-deutschland-2016 [03.05.2017].

 

Weitere Informationen zur Initiative nachhaltige Finanzreform finden Sie auf der Webseite des Bündnisses unter:
www.nachhaltige-finanzreform.de

Informationen zur ermäßigten Mehrwertsteuer und zu weiteren Themen aus dem Bereich VEBU-Politik finden Sie unter:
https://vebu.de/politik/

 

 

 

 

Quelle: VEBU

 

 


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