„Direkte Demokratie gegen das Hundeverbot am Schlachtensee“

Berliner Schnauzen und Erna-Graff-Stiftung bereiten Bürgerbegehren vor 

Go vegan!

Hunde sollen nicht mehr mit zum Schlachtensee dürfen. Die Bürger setzen sich mit einem Bürgerbegehren zur Wehr.                                                                                                                                                                                                                                                                                               Fotocredit: (c) v-p

Berlin – Wie schon auf der Großdemonstration am 14. Mai angekündigt, war diese Veranstaltung nur der Anfang. Jetzt im nächsten Schritt wollen die Aktiven von der Bürgerinitiative Berliner Schnauzen und die Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz dafür sorgen, dass alle Zehlendorfer Anwohner durch direkte Demokratie selber entscheiden können: 

ob sie für oder gegen ein Hundeverbot an Schlachtensee und Krumme Lanke sind. Dafür wird am Montag, den 01. Juni beim Bezirksamt ein Antrag auf ein Bürgerbegehren eingereicht.

Ingo Keller, Rechtsanwalt und Aktiver der Bürgerinitiative wird den Termin am Montagnachmittag wahrnehmen: „Wenn das Bezirksamt unseren Antrag genehmigt und es gibt fachlich keinen Grund, das nicht zu tun, fängt für uns eine enorme Arbeit an.“, berichtet Keller, „Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung haben uns in unserem Anliegen bestätigt. Insofern nehmen wir diese Arbeit gerne auf uns. Wir lassen es uns nicht bieten, dass Entscheidungen, die uns alle betreffen, einfach und ohne vernünftige Erklärung, über unsere Köpfe hinweg gefällt werden.“

Treffen in der „Rodelhütte“

Am Montagabend findet ab 18:00 Uhr wieder das wöchentliche, öffentliche Treffen der Berliner Schnauzen in der „Rodelhütte“, Onkel-Tom-Straße 167, 14169 Berlin statt. Dort wird Keller vom Termin am Nachmittag im Bezirksamt berichten. Auch werden die nächsten Schritte und Aktionen geplant.

Jeder ist herzlich eingeladen, an dem Treffen teilzunehmen.

Zum Hintergrund: Die Wasserqualität in den Seen ist seit Jahren sehr gut. Dem Ordnungsamt Steglitz-Zehlendorf sind kaum Beschwerden über Hunde am See bekannt. Das Verbot ist aus Sicht der Stiftung nicht nur unnötig, es hetzt auch die Menschen am See gegeneinander auf. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass Hunde positive Auswirkungen auf die physische und psychische Verfassung ihrer Halter haben. Dieser Grundlage folgend ist es unverständlich, warum der Bezirk die Tiere verbietet, statt ein Zusammenleben zu fördern. Auch Klaus Wowereit hat sich bereits gegen das Hundeverbot ausgesprochen. Mehr Infos dazu auf www.erna-graff-stiftung.de

 

Quelle: Erna-Graff-Stiftung


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