Campus-Food: vegan, günstig, schnell und lecker Kochen

Go vegan!

Super leckere Küche für StudentInnen.
Fotocredit Coverfoto: (c) homydesign/fotolia.com/ Covergestaltung: staba design

Es gibt mittlerweile „unzählige“ Kochbücher zur vegetarischen und auch veganen Küche. Die meisten von Ihnen bieten alles, was ein (gutes) Kochbuch ausmacht. Gute Rezepte, Tipps und schöne Bilder und vielleicht noch die eine oder andere Geschichte oder auch nette Zitate. Das Kochbuch „Campus Food“ ist vegan und hat das alles auch. Es hat aber noch ein kleines Extra, es ist auf eine ganz bestimmte Zielgruppe hin aufgemacht: StudentInnen.

Die Zeit zum Kochen ist gerade für StudentInnen, die im Lernstress stehen, knapp. Die Rezepte, die in „Campus Food“ angeboten werden berücksichtigen genau das. Sie berücksichtigen auch den schmalen Geldbeutel der zukünftigen AkademikerInnen.

Wie bei Muttern zu Hause

Das Kochbuch eröffnet mit einem netten Vorwort der Autorin Anne Brüning und des Fotografen Kurt-Michael Westermann. Da lernt man, dass fast alle Hochschul-Mensen schon Vegetarisches anbieten, allerdings: vegan gibt es eher selten. Wer gesund, lecker und vegan essen möchte, der stellt sich am besten selber in die Küche. Genau da setzt dieses Kochbuch an und die Autoren stellen den Aspekt heraus, dass selber Kochen auch ein Gefühl von zu Hause vermittelt. Das ist richtig und besonders wichtig, zumal, wenn man gerade bei Muttern ausgezogen ist. Die Autoren legen auch viel Wert darauf, dass in jeder Mahlzeit viele gesunde Zutaten enthalten sind. Die durchgängig veganen Rezepte sind ggf. um eine vegetarische Variante ergänzt.

„Campus Food“ umfasst sechs Kapitel:

1. Quick&Tasty
2. Futtern wie bei Muttern
3. Party Feeling
4. Gourmet Student
5. Brain-/Nerd-Food
6. Gut + Günstig.

„Challenge“ – vier Wochen vegan

Auf den seiten 8 und 9 gibt es Tipps, wie ihr am besten euren Einkauf und die Essensplanung der jeweils nächsten Woche organisiert. Da wird unter dem Punkt eins „Challenge“ deutlich, dass die Autoren annehmen, dass eine ganze Reihe der LeserInnen vielleicht zum ersten Mal über einen längeren Zeitraum vegan ausprobieren wollen. „Challenge“: dieser Begriff ist im Zusammenhang mit vegan von Attila Hildmann geprägt und so ist es hier auch erwähnt. Also, wer vier Wochen am Stück vegan ausprobieren möchte, der findet in „Campus Food“ einen attraktiven Begleiter, mit Bildern fertiger Gerichte auf jeder zweiten Seite.

Lebensmittel-Tauschbörse

Ganz lustig fand ich die Seiten 36 und 37. Dort ist die „Tauschbörse“: „Lebensmittel werden neu entdeckt, traditionelle ausgetauscht“. Dazu zählen: „Tauschbörse für Milch und Milchprodukte“, „Tauschbörse für Käse“ und die „Tauschbörse für Eier“. Ihr bekommt da jeweils verschiedene Alternativen genannt.
Eine weitere Doppelseite gibt Hinweise zu Verwendung von Nüssen. Was ist in den Nüssen drin? Welche Vitamine? Welche Mineralien? Welche Fettsäuren? Weiter Seiten mit Tipps ergänzen die Rezepte.

Vegan: der Weg

Das Kochbuch hat fast 150 Seiten. Nach vielen Höhepunkten: süß-scharfer Linsen-Couscous, Frikadellen zu Gnocchi und Bratgemüse, Zweierlei Süßes im Glas, Blaubeer-Schoko-Muffins, Avocado-Mango-Sushi, Kohlrouladen mit Quinoa-Linsenfüllung kommt noch eine tolle Doppelseite. Die Überschrift dazu heißt schlicht: „Vegan ist Euer Weg, 10 Argumente für alle, die sich Aufmachen“. Unter den 10 Punkten steht kurz und für jeden einfach zu verstehen, warum vegan der richtige Weg ist.

 

Fotocredit/Layout: „Recycled paper texture“ (c) homydesign/fotolia.com/ Covergestaltung: staba design, Michael Knufinke, München


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