Halbnackte Deutsche protestiert „blutbeschmiert“ gegen Stierhatz und -kämpfe in Pamplona

 

Beim San-Fermín-Fest werden dutzende Tiere zu Tode gequält

Be vegan! Demonstration gegen Stierhatz in Pamplona.

Aktion gegen die jährliche Stierhatz in Pamplona in Spanien.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Fotocredit: © PETA UK

Pamplona / Brunsbüttel / Stuttgart – Brunsbüttlerin unterwegs gegen Tierqual: Mit roter Farbe überströmt und Stierhörnern auf dem Kopf hat die in Barcelona lebende Tierfreundin Christiane Schulze heute in Pamplona gegen Tierquälerei protestiert. Jedes Jahr vom 6. bis zum 14. Juli werden beim San-Fermín-Fest täglich sechs Stiere durch die engen Gassen der spanischen Stadt bis in die Stierkampfarena gejagt, wo sie anschließend in einem blutigen Kampf getötet werden.

Gemeinsam mit 74 anderen Menschen aus aller Welt hat sich Schulze in einer Aktion der Tierrechtsorganisation PETA UK und der spanischen Organisation AnimaNaturalis der tierquälerischen „Tradition“ entgegengestellt. Mit wenig mehr als einem Schild mit der Aufschrift „Pamplona. Blutbad an Stieren“ hat sich die 30-jährige Deutsche dabei bedeckt.

„Tiere zu quälen und zu töten kann niemals im Namen der Unterhaltung gerechtfertigt werden“, so Christiane Schulze. „Wir appellieren an Spanien, dem weithin kritisierten Stierrennen sowie den darauf folgenden Stierkämpfen ein Ende zu setzen – und damit auch dem unsagbaren Leid und Missbrauch der Stiere.“

PETAs Motto lautet: „Tiere sind nicht zu unserer Unterhaltung da.“ In der Arena werden bis zu acht Männer auf einen Stier angesetzt, stacheln ihn immer wieder an und verletzen ihn mit Dolchen und sogenannten Banderillas, Harpunen ähnlichen Waffen. Das Ganze dauert so lange, bis der Stier durch den Blutverlust geschwächt ist. Dann durchbohrt der Matador das erschöpfte Tier mit einem Schwert und ein Scharfrichter durchtrennt das Rückenmark. Viele Stiere sind zwar gelähmt, aber noch immer bei Bewusstsein, wenn sie an Ketten befestigt und aus der Arena gezerrt werden.

 

 

 

Quelle: PETA

 

 


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