Hundeverbot an Schlachtensee und Krumme Lanke gekippt

 

„Debakel für Markl-Vieto und Berliner Senat“ // ERNA-GRAFF-Stiftung für Fortsetzung eigener Klageverfahren

Be vegan!

Hunde dürfen auch weiterhin mit zum Schlachtensee und zur Krummen Lanke.                                                                                                                                                                                                                                                               Fotocredit: (c) v-p

Bezirksstadträtin Markl-Vieto und der sie unterstützende Senator Geisel sind heute vor dem Verwaltungsgericht Berlin mit ihrem willkürlichen Verbot von Spaziergängen für Hunde und ihre Halter an den beiden Seen Schlachtensee und Krumme Lanke erwartungsgemäß gescheitert.

Der Vorstand der ERNA-GRAFF-Stiftung begrüßt dieses Urteil des VG Berlin im Sinne der jahrtausendealten Partnerschaft zwischen Hund und Mensch. Die ERNA-GRAFF-Stiftung gratuliert dem Kläger zu diesem großen Erfolg.

Der 2. Vorsitzende Hans-Georg Kluge, selbst früher langjährig als Verwaltungsrichter tätig, führt dazu aus: „Frau Markl-Vieto hat heute eine Lektion in Sachen Rechtsstaat erhalten. Sie hat lernen müssen, dass man nur dann in die Freiheit von Bürgern eingreifen darf, wenn man dafür eine Rechtsgrundlage hat. Frau Markl-Vieto und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben heute den verdienten Lohn für eine Täuschung der Öffentlichkeit bekommen, der man fälschlicherweise vorgaukelte, dass die Hunde der vielen friedfertigen Spaziergängerinnen und Spaziergänger an beiden Seen für eine mutmaßliche Verunreinigung der Seen verantwortlich sind.“

Stiftung will an weiteren anhängigen Klagen gegen das Verbot festhalten

Die ERNA-GRAFF-Stiftung wird vorbehaltlich einer Rücksprache mit den Klägern an den weiteren anhängigen und von ihr unterstützten Klagen gegen das Hundeverbot festhalten. Ein Verzicht auf diese Klagen sei nur denkbar, wenn das Bezirksamt jetzt auf ein Berufungsverfahren in dem entschiedenen Fall verzichte und auch die Ansprüche der von ihr als Stiftung unterstützten Kläger in vollem Umfang anerkenne.

Die ERNA-GRAFF-Stiftung wird in den kommenden Wochen der Öffentlichkeit Unterlagen zugänglich machen, die belegen, dass die Bezirksverwaltung Steglitz-Zehlendorf die Bürger von Anfang an in die Irre geführt hat. So wird nachweisen, dass die von den Hunden angeblich in die Seen eingebrachten Verunreinigungen zu keinem Zeitpunkt existiert haben.

 

 

 

Quelle: Erna-Graff-Stiftung


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