Joaquin Phoenix in neuer Kampagne von PETA USA: „Tragt keine Wolle“

 

Hollywoodstar wirbt für tierfreundliche Mode 

Be vegan! Joaquin Phoenix mit Schafherde.

Joaquin Phoenix in der neuen Kampagne von PETA USA.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Fotocredit: © Michael Muller für PETA USA

Stuttgart / Los Angeles – Grausamkeit steht niemandem: Inmitten einer Gruppe Schafe auf einer Wiese steht Schauspieler Joaquin Phoenix auf dem neuen Kampagnenmotiv von PETA USA. Die Botschaft: Wolle hat im Kleiderschrank nichts zu suchen. Im Making-of-Video zum Fotoshooting mit Promi-Fotograf Michael Muller erklärt der Golden Globe-Preisträger auch, warum: In der Wollindustrie werden Schafe geschlagen und durch eine brutale Schur teilweise schwer verletzt. Phoenix appelliert an mitfühlende Menschen, auf tierfreundliche Alternativen zu Wolle zu setzen.

Undercover Recherche

„Das ganze Umfeld der Wollproduktion ist extrem brutal. Die einzige Option ist, Wolle nicht zu nutzen“, so Joaquin Phoenix, nachdem er Recherchematerial von PETA USA gesehen hat. „Es gibt viele Alternativen, die tierfreundlich und trotzdem stylish sind. Das sollte einem bewusst sein.“ Eine erschütternde Undercover-Recherche von PETA USA hatte vor einigen Monaten aufgedeckt, dass Arbeiter in Australien, dem weltgrößten Woll-Exporteur, und den USA, Schafe während der Schur töteten, schlugen, traten, auf ihnen herumtrampelten, sie verstümmelten und herumwarfen.

Die PETA USA-Videoenthüllung in Australien zeigt nur einige der beobachteten Tierquälereien aus 19 verschieden Schurställen, die von den Ermittlern besucht wurden. Dabei beobachteten sie 70 Arbeiter, die für neun verschiedene Schur-Dienstleister Schafe in Victoria und New South Wales – Australiens top-wollproduzierenden Staaten – und South Australia quälten. Pro Jahr können die Arbeiter der Schur-Dienstleister bis zu 4 Millionen Schafe scheren.

Bezahlung der Scherer nach Menge

In den USA dokumentierte ein PETA USA-Ermittler die Misshandlungen und Quälereien auf 14 Farmen in Wyoming – dem zweitgrößten wollproduzierenden Bundesstaat im Land – sowie in Colorado und Nebraska. 2013 wurden in den USA 3,7 Millionen Schafe geschoren. Die Scherer werden oft nach Menge und nicht nach Stunden bezahlt. Dies führt zu schneller, gewalttätiger Arbeit und kann zu schlimmen Schnittverletzungen an den Körpern der Schafe führen.

Joaquin Phoenix lebt praktisch schon sein ganzes Leben lang vegan. Für das Fotoshooting wurde er vom New Yorker Label Brave Gentleman eingekleidet, das innovative vegane Materialien für seine Mode verwendet.

PETAs Motto dazu lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie anziehen.

Making-of-Video

 

 

 

 

 

 

Quelle: PETA Deutschland

 

 


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