Leserbrief zum Post vom 02. Juni: ‘Is(s)t KiTa gut?’ (Bertelsmann-Studie)

Wir freuen uns über Post.

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Geht nicht gibt’s nicht!: Die in Ihrem Artikel „Is(s)t KiTa gut?: Bertelsmann-Studie zur KiTa-Verpflegung schockiert“ be-schriebenen und erschrecken-den Ergebnisse der Bertels-mann-Studie  „Is(s)t KiTa gut?“ sind sicherlich korrekt. Trotz-dem fehlt ein entscheidender Aspekt, der beweist,…

…dass es auch anders geht, das zeigt die Erfahrung aus acht Jahren „Bio für Kinder“, die die Kultur-Organisation Tollwood mit der Stadt München gemacht hat. Tollwood und das Münchner Referat für Gesundheit und Umwelt haben nicht nur zahlreiche Kinderbetreuungseinrichtungen bei der Umstellung auf 100 Prozent Bio unterstützt, sie haben auch einen Bio-Speiseplanmanager entwickeln lassen: Ein online frei zugängliches Programm, das Speiseplanung, Küchenmanagement und Rezeptdatenbank miteinander verknüpft: praxiserprobte, ernährungsphysiologisch ausgewogene, saisonal abgestimmte und preislich kalkulierte Speisepläne in 100 Prozent Bio-Qualität inklusive der dazugehörigen Rezepturen.

Auf Knopfdruck werden Kosten kalkuliert und Einkaufspläne erstellt. Ob privater Kindergarten oder öffentliche Schule, große Küchen oder kleine, vegetarisch oder nicht-vegetarisch, in München oder Hamburg: Der „Bio-Speiseplanmanager“ passt sich den Bedürfnissen der Einrichtungen an. Was das kostet? Nichts. Damit möglichst viele Küchen „zugreifen“.

Der Bio-Speiseplaner ist zu erreichen unter www.biospeiseplan.de. Der stete Tropfen höhlt den Stein! In München werden nach einem Stadtratsbeschluss nun 50 Prozent Biokost in den Kitas angeboten. Das hat die Studie der Bertelsmann-Stiftung leider nicht erwähnt.

Rita Rottenwallner, Tollwood GmbH

 

 

 


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