Marc Pierschels „vegan“ Film: „LIVE and let LIVE“

Go vegan!

Marc Pierschel
                                                                  Fotocredit: (c) Marc Pierschel

Marc Pierschel lebt vegan. 2001 hat er das Kollektiv „Roots of Compassion“ mitgegründet. Das ist eine Plattform, die sich für die Verbreitung des veganen Lebens einsetzt. Nach Buchveröffentlichungen, der Doku „Edge – perspectives on a drug free culture“, kommt jetzt der der 80-minütige Film „LIVE and let LIVE“ ins Kino.

In dem Film geht es um unser Verhältnis zu Tieren und es geht um die vegane Bewegung. Statt zu predigen, wie es in unserer Kultur von der Kirche, von den Eltern, von den Politikern und vielen, vielen anderen Menschen praktiziert wird, geht es bei dieser Bewegung um schlichte Einsichten in die Wahrheit und das Umsetzen der gewonnen Erkenntnisse. In dem Film werden einige Biografien gezeigt, denen eines gemeinsam ist: FleischesserInnen werden zu VeganerInnen. Jedem dieser „Lebensbrüche“ ist die Erkenntnis voraus gegangen: „Tiere töten ist falsch“.

Die Entscheidung für eine vegane Lebensweise aus ethischen Gründen hat nachhaltige Konsequenzen für das eigene Leben. Es wird sich über kurz oder lang einiges ändern. Das beginnt mit dem, was man isst, was man trägt, wie man denkt und fühlt (auch wie man sich fühlt), wofür man sich interessiert und wie man diese Welt mitgestalten möchte. Daraus resultieren oft auch andere Ansprüche an Bekannte und Freunde.

Man definiert sich über vegan, das ist die neue Weltsicht, für viele ist das eine Utopie eines friedlicheren Miteinanders und das mag es auch sein. Zuallererst und ganz praktisch, ist es: lebensrettend für viele Tiere. Das allein ist schon Grund genug. Vegan bedeutet aber auch, generelle Zusammenhänge und tradierte Verhaltensmuster zu hinterfragen. Denn vieles auf dieser Welt ist von extremer Ungerechtigkeit und Ausbeutung geprägt. Wie ist das Denken dazu in uns verankert? In unserem Umgang mit Tieren finden wir darauf viele Antworten. Allerdings erst, wenn wir diese Antworten auch auf emotionaler Ebene zulassen. Dazu müssen wir aber wohl erst die Seite wechseln und selber vegan werden, da wir ja sonst in der eigenen Schusslinie stehen würden.

Download (2)Zu den prominenten Mitwirkenden in dem Film „LIVE and let LIVE“ zählen u.a.: Philosophen wie Peter Singer, Tom Regan und Gary Francione, Wissenschaftlern wie T. Colin Campbell, Jonathan Balcombe, Melanie Joy.

Infos zum Film und zu Aufführungen findet ihr auf der Webseite von: „LIVE and let LIVE“

Youtube Video (vier Minuten) mit Marc Pierschel zur Weltpremiere im November 2013.

Hier gibt es ein Interview mit „Marc Pierschel“ zu „LIVE and let LIVE“ im „Santa Barbara Independent“

 

Bücher:

Vegan lecker lecker (Amazon)
Vegan – Vegane Lebensweise für alle (Amazon)

Doku:

Informationen zum Film „Edge – perspectives on a drug free culture“

 

Fotocredit: (c) Marc Pierschel

 

 


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