„Megastall in Haßleben: Wir haben es satt!“ Demo am 29.06.2014

Go vegan!

Hier kannst Du als TeilnehmerIn richtig Leben retten.

Die Medien sind voll mit Beiträgen zu den umwelt-zerstörerischen Folgen der Fleischindustrie. Breite Bevölkerungsschichten lehnen, auch wenn sie selber noch Fleisch essen, die lebensverachtende indus-trielle Massentierhaltung ab. Dennoch genehmigt die Politik immer wieder den Betrieb von Megaställen – wie jetzt den in Haßleben für ca. 35.000 Schweine. 

Am 29. Juni um 13. Uhr gibt es vor Ort eine „Wir haben es satt!“ Demonstration und damit Gelegenheit sich „leibhaftig“ und engagiert für eine andere Agrarpolitik einzusetzen.

Demonstrieren für einen Wandel

Dabei geht es auch um das Demonstrieren für eine Politik, die ländliche Strukturen fördert – weg von der lobby-orientierten Politik der zentralistischen „Schreibtischtäter“ in Brüssel. Es geht um eine Politik, die den Verfassungsrang des Tierschutzes besser umsetzt. Es geht um eine Politik, die die (weltweiten) Ressourcen „weltweit“ gerechter verteilt und den Verbraucher besser aufklärt. Aufklärt über die Produktion von Lebensmitteln, über den Ressourcenverbrauch z.B. von Fleisch (Landfläche, Wasser, Subventionen), über die wahren Kosten von Lebensmitteln (inklusive Umweltzerstörung, Zerstörung sozialer Strukturen – Enteignung und Vertreibung z.B. in Brasilien), die Zerstörung der Regenwälder für Futtermittel etc.etc..

Ich denke, es geht per se auch um die Würde des Menschen (§1 GG): dessen Umwelt, dessen Daten, dessen Gesundheit, dessen Integrität permanent ein Spielball der globalen Kapitalströme ist.

Bürgernahe Politik

Das Problem der zentralistischen Europapolitik (oligopolischen Weltpolitik) ist: es gibt bei den Entscheidern keine wirkliche Betroffenheit mehr. Sie sind einfach zu weit weg vom Geschehen. Die Qualität von Entscheidungen mag nach Verordnungen, Vorgaben und Zahlen, nach wissenschaftlichen Untersuchungen korrekt sein. Nur leider sind viele Vorgaben administrative, verwaltungsrechtliche Größen und Prozesse, die immer wieder auf Profit zugeschnitten sind. Die betroffenen Bürger vor Ort haben einfach zuwenig direkte Einflussmöglichkeiten. Schauen wir uns die Geschichte der Politik an, finden wir leicht, dass sie immer eine Politik der Besitzenden war. Und sie ist es immer noch.

Politische Kontrolle

Da die politische Kontrolle auch über weite Distanzen funktionieren muss – das System soll ja laufen – ist der bürokratische Rahmen sehr eng gefasst. Die Gemeinschaft, das Soziale, wird stromlinienförmig strukturiert. So werden auch die Menschen immer stromlinienförmiger. Menschen mit immer weniger Zeit. Wer keine Zeit hat, der schaut weniger nach Rechts und Links. Individualität, immer groß geschrieben in den Demokratien westlicher Couleur ist nicht mehr das, wofür wir es Mal gehalten haben. Begriffe bleiben gleich, die Begriffsinhalte migrieren. Manchmal auch ins Nirwana. Individualität ist nicht mehr definiert über die Persönlichkeit eines Menschen, über den Charakter. Individualität ist definiert über die Potenz des Konsums, das Haben, die Gier einer oder eines jeden von uns.

Eigentlich steht viel auf dem Spiel. Es scheint niemanden wirklich zu interessieren.

Ein Demo-Besuch wäre vielleicht Mal ein Anfang:

Programm für Sonntag, 29. Juni 2014

„Megastall in Haßleben: Wir haben es satt!“

11 Uhr: Gottesdienst in Haßleben
13 Uhr: Demo / Kundgebung in Haßleben
14 Uhr: „Agrarpolitischer Sonntagsspaziergang“ mit Musik, Protest-Picknick in Kuhz.

„Wir haben es satt!“ – Mitfahrbörse

„Wir haben den Megastall satt!“ auf Facebook

Alle weiteren Infos und ggf. Material findet ihr auf der „Wir haben es satt“ Webseite“.

 

 

 

Quelle Webbanner: „Wir haben es satt“


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