Meilenstein: NRW richtet Zentrum für tierversuchsfreie Verfahren ein

Go vegan!

Zukunftsweisend: Forschung mit tierversuchsfreien Verfahren.                                                                                                                                                                       Fotocredit: © science photo – Fotolia.com

SPD und Grüne haben heute anlässlich der Haushaltsbera-tungen für 2015 im Düsseldor-fer Landtag die Einrichtung eines Zentrums für tierver-suchsfreie Verfahren (CERST-NRW) angekündigt. Die Leitung wird die Humanmedizinerin Prof. Dr. med. Ellen Fritsche vom Leibniz-Institut für umwelt-medizinische Forschung (IUF) der Heinrich Heine Universität Düsseldorf übernehmen.

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte lobt diese Entscheidung als zukunftsorientierten Meilenstein, der dem wissenschaftlichen Fortschritt, dem Tierschutz und dem Forschungsstandort NRW gleichermaßen dient.

Rot-Grün macht es möglich

“Genau darauf haben wir seit Jahren gewartet. Seit 2007 kämpfen wir, der Bundesverband Menschen für Tierrechte, für dieses Zentrum. Jetzt freuen wir uns außerordentlich, dass es mit Rot-Grün Wirklichkeit wird. Mit CDU und FDP war dieser Schritt leider nicht möglich. Professor Ellen Fritsche ist eine international anerkannte Wissenschaftlerin, die mit ihrem Team tierversuchsfreie Methoden sehr erfolgreich bis zur Anwendungsreife entwickelt und Studierende für tierversuchsfreie Techniken begeistert”, so Dr. Christiane Baumgartl-Simons, stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.

Zusage aus Koalitionsvertrag

Nach Aussagen der Tierrechtsorganisation erfüllt die rot-grüne Landesregierung damit eine Zusage aus ihrem Koalitionsvertrag (2012- 2017). NRW wird damit nach Baden-Württemberg das zweite Bundesland mit einem Zentrum für tierversuchsfreie Verfahren.

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Förderung tierversuchsfreier Verfahren erstellt. Die Einrichtung von Forschungszentren, Lehrstühlen und Professuren sowie die studentische Lehre ohne Tierverbrauch haben darin eine hohe Priorität.

 


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