Der „Noah“ im Film lebt vegan – Russell Crowe nicht

Go vegan!

Noahs Arche und der Traum von der (Er-) Rettung des Lebens
Fotocredit: © wawritto – Fotolia.com

„Noah“, der neue Film von Darren Aronofsky kommt am 03. April in die deutschen Kinos. Die Hauptrolle spielt Russell Crowe. Er ist „Noah“. Und dieser „Noah“ lebt vegan – zumindestens der im Film. Was nimmt ein Schauspieler aus solch einer Rolle mit? Wenn überhaupt. Noch jedenfalls gibt es kein Statement von Herrn Crowe, in dem er mitteilt, dass er jetzt vegan lebt. Der „Noah“ im Film hingegen ist schon vegan und will viele Tiere mit seiner Arche retten. Bisher wurden für solche Zwecke oft lebende Tiere „verwendet“. Diesmal nicht: alle Tiere sind digital entstanden und animiert.

Bei all den digitalen Fantasie-Filmen der vergangenen Jahre, hätte man meinen können, dass das mittlerweile der Standard ist. Ist es aber nicht. Der Regisseur Darren Aronofsky fand jetzt aber, dass sich die Technik in letzter Zeit deutlich verbessert hat und er ist schließlich das Risiko eingegangen. Mit Erfolg, wie man an den ersten Bildern sehen kann (Link zum Trailer findest Du unten). Dass das möglich wurde liegt auch an dem relativ hohen Budget. Hatte Aronofsky die Filme „The Wrestler“ und „Black Swan“ noch mit 6 Millionen respektive 13 Millionen Dollar abgedreht, stellte ihm Paramount für „Noah“ satte 130 Millionen Dollar bereit.

Award der Humane Society der USA

Aronofsky hatte 2005 „The Fountain“ mit lebenden Affen gedreht und mitbekommen, dass die Tiere im Training und am Film-Set ziemlich schlecht behandelt werden. Die Affen wurden in Szenen als Laboraffen eingesetzt und auch betäubt. Solche gravierenden Dinge wollte er vermeiden und hat sich in der mehrjährigen Vorbereitungsphase zum film „Noah“ dafür eingesetzt, dass ihm ein entsprechendes Budget für die aufwändigen Animationen bereit gestellt wird. Er ist sogar mit einem Award der angesehenen „The Humane Society of the United States“ ausgezeichnet worden. Die „Humane Society“ ist sehr stark im Tierschutz engagiert. Dass „Noah“ ohne lebende Tiere auskommt ist natürlich sehr löblich. Zumal der Dreh mit exotischen Tieren ohnehin sehr schwierig ist. Wenn man dann noch etwas recherchiert, erfährt man schnell, dass viele Tiertrainer einen eher schlechten Ruf haben und viele von ihnen bereits wegen Verstössen gegen Tierschutzauflagen belangt wurden.

vegetarisch oder vegan? Fehlanzeige

Es drängt sich bei soviel Bedacht auf, ob denn Herr Aronofsky auch Mal an die Tiere denkt, die bei ihm auf dem Teller landen. Recherchen dazu verlaufen sich sehr schnell. Es gibt ein Bild mit Aronofsky auf Twitter, wo er vor einem vegetarischen Restaurant in Madrid posiert: das war es auch schon. Vielleicht gibt es ja bald ein Statement zusammen mit seinem aktuellen Hauptdarsteller Russel Crowe, in dem es heißt: „Russell und ich (Aronofsky) haben uns entschlossen, unsere Erfahrungen mit dem Film „Noah“ konsequent umzusetzen. Wir werden uns ab sofort vegan ernähren. Damit wollen wir allen Lebewesen auf diesem Planeten Respekt zollen und unserer Achtung vor dem Leben selbst Ausdruck verleihen.“

Darren Aronofsky setzt sich schon länger für den Erhalt bedrohter Tierarten ein. Er spricht sich auch für mehr Umwelt- und Naturschutz aus und engagiert sich sozial für Jugendliche.

Offizieller Trailer (youtube)

Mehr davon

 

Fotocredit: © wawritto – Fotolia.com

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.