Ophélie Véron: „Rohköstliche Patisserie“ aus Frankreich

 

Die Rezepte: süße Geheimnisse für sinnliche Reisen. Die Fotos: Augenschmeichler. Die Zutaten: Obst, Getreide, Nüsse und Samen – variantenreich und phantasievoll. Ganz ohne Feuer und Kochtopf: „vegan und hitzefrei“.

Be vegan! Sweet chocolate with raspberries.

Lassen Sie sich von den veganen Köstlichkeiten verzaubern.                                                                                                                                                                                       Coverfoto: (c) Ophélie Véron

Ich erinnere mich genau an den Moment, in dem ich das Buch „Rohköstliche Patisserie“ von Ophélie Véron das erste Mal gesehen habe. Man könnte sagen, es war „Liebe auf den ersten Blick“. Schokolade und Himbeeren. Ich fand das wirklich unglaublich. Ich habe das Buch jetzt schon einige Zeit. Es ist ein Buch mit 35 kreativen, exquisiten Rezepten der internationalen Rohkost-Patisserie, zahlreichen Tipps für die Zubereitung, Informationen über Zutaten, einer Liste der wichtigsten Bezugsquellen sowie vielen vorzüglichen Farbfotos.

Ein traumhaft leckerer Käsekuchen ohne Quark? Schokoladenmousse ohne Eier? Mürbeteig ohne Mehl? – Die Rohkost-Patisserie ist ein Abenteuer, das so manche vermeintlich unumstößliche Wahrheit der traditionellen Küche über den Haufen wirft.

Die ganze Aufmachung des Buches ist hervorragend. Der kartonierte Umschlag, das Papier, die Schriften, das Design, die Rezepte und die Fotos. „Perfektion“ ist ja heute eher der Standard. Dieses Buch hat aber noch etwas anderes. Etwas, dass vielen Büchern doch eher fehlt. Wer sich etwas Zeit nimmt und die Rezepte und Bilder – die Autorin fotografiert selbst, genauer betrachtet, wird an den zahlreichen Details erkennen, was das Buch neben all dem anderen noch auszeichnet und wie einen Guss zusammenhält: Leidenschaft und Liebe.

Ophélie Véron ist promovierte Sozialwissenschaftlerin, Bloggerin und Fotografin. Sie lebt in Paris, seit einigen Jahren vegan. Sie ist sehr engagiert. Es gibt von ihr Video-Interviews in denen sie darüber spricht, wie es sich in einem Land wie Frankreich vegan leben lässt. Immerhin ein Land, dass ein großes Vermächtnis an „tierlastiger“ Küche mit sich herumträgt.

Ophélie Véron bereitet in „Rohköstliche Patisserie“ eine große Vielfalt an Naschereien zu, die unkompliziert in ihrer Herstellung und dabei einfach zum Dahinschmelzen sind. Sie stellt Grundzutaten sowie unverzichtbare Geräte und Utensilien der Rohkost-Feinbäckerei vor und präsentiert insgesamt 35 Rezepte – Grundrezepte, neu interpretierte Klassiker und Opulentes für fortgeschrittene Naschkatzen.

Eine kleine Auswahl an Rezepten: Schoko-Minz-Torte, Orangencreme-Törtchen im Glas, Cremiger Clafoutis, Fudges, Birnen-Tiramisu, Amerikanischer Käsekuchen, Kanadischer Apfelkuchen, Banoffee-Crumble. Ansonsten: lassen Sie sich überraschen.

Die verführerischen Kreationen der Rohkost-Patisserie garantieren authentische Geschmackserlebnisse, denn die Aromen der erlesenen Zutaten werden nicht durch Erhitzen verfälscht. Und so schmeckt ein Karottenkuchen auch wirklich nach Karotten, im Obstkuchen kann jede einzelne Frucht ihr Aroma entfalten und Macarons schmeicheln dem Gaumen mit der balsamischen Würze von Mandeln und Vanille. Zudem sind diese süßen Versuchungen gesünder – enzym-, vital-, nähr- und ballaststoffreicher – als ihre Verwandten aus der herkömmlichen Feinbäckerei.

Auf einer der ersten Seiten heißt es: „Den unverfälschten Geschmack wiederentdecken“. Das fängt natürlich mit den Zutaten an. Daher: probieren Sie die Rezepte mit frischen und feinen Bio-Produkten.

Die Rohkost-Patisserie überzeugt durch neue, faszinierende Geschmackserlebnisse. Unverfälscht köstlich und dazu noch urgesund.

 

Be vegan! Sweet chocolate with raspberries.

Lassen Sie sich von den veganen Köstlichkeiten verzaubern.                                                           Coverfoto: (c) Ophélie Véron

Rohköstliche Patisserie von Ophélie Véron,

Hans-Nietsch-Verlag, 111 Seiten, Broschur

ISBN: 978-3-86264-372-1

10,90 Euro

Zum Blog von Ophélie Véron: antigone XXI

 

 

 

 

 

 

(c) Guido Barth / Hans-Nietsch-Verlag / Ophélie Véron

 

 


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