Rinder in Limbacher Scheune verbrannt: MENSCHEN FÜR TIERRECHTE fordern Tierhaltungsverbot für Landwirt

Go vegan!

Verantwortliche Haltung: so sollte es sein, ist aber leider die ganz große Ausnahme. Meistens sind Rinder in dunklen und überfüllten Ställen eingepfercht.  Wenn dann noch der Brandschutz nicht eingehalten wird und es zum Unglück kommt…                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      Fotocredit: (c) veggy-post.de

Bei einem Scheunenbrand in Limbach – Scheringen starben am Montag laut Medienberichten zahlreiche Rinder. Das Übergrei-fen der Flammen auf Nachbar-häuser konnte durch den Einsatz der Feuerwehr noch knapp ver-hindert werden. Der Verein MENSCHEN FÜR TIER RECHTE, Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V. hat nun beim zuständigen Veterinäramt ein Tierhaltungsverbot den verant-wortlichen Landwirt gefordert.

Dieser habe nicht alle nötigen Brandschutzvorkehrungen ergriffen, die eine frühzeitige Rettung aller zwanzig Tiere ermöglicht hätten. Auch sollen in Limbach künftig die Brandschutzauflagen verschärft werden.

Brandschutz war nicht ausreichend

„Laut Tierschutzgesetz ist jeder Tierhalter für das Wohlergehen „seiner“ Tiere verantwortlich“, so Dr. Tanja Breining, wissenschaftliche Fachreferentin beim Verein MENSCHEN FÜR TIERRECHTE, Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V. „Wenn der Landwirt nicht die nötigen Brandschutzvorkehrungen trifft, muss das zuständige Veterinäramt weitere Tiere durch ein Haltungsverbot vor einem ähnlichen Schicksal schützen.“

Intelligent und liebenswert: Rinder

Jedes Jahr werden bundesweit Millionen Rinder in Ställen und Scheunen eingepfercht und aufgrund ihres Fleisches getötet, sobald sie das gewünschte Schlachtgewicht erreicht haben. Nur wenige von ihnen haben Auslauf und spüren die Sonne oder das Gras unter ihren Füßen. Dabei sind Rinder intelligente und liebenswerte Tiere, die Freundschaften schließen und Familien gründen. Werden sie zum Schlachthof gebracht, schreien sie vor Angst. Viele sind nicht einmal vollständig betäubt, wenn man sie aufschneidet.

Pflanzliche Alternativen

Zahlreiche pflanzliche Alternativen wie Gemüse, Getreide, Fleischalternativen auf Soja-, Seitan- oder Lupinenbasis, machen den Verzehr von Tieren und tierischen Produkten überflüssig. Eine vegane Lebensweise schützt nicht nur die Tiere, sondern auch die Umwelt und unsere eigene Gesundheit.


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