Schluss mit Stopfleber: Lieferheld und Lieferando streichen Foie gras aus ihrem Sortiment


PETA zeichnet Unternehmen mit „Stopfleber-frei-Urkunde“ aus

Be vegan! Urkunde Stopfleber-freies Unternehmen.

„Stopfleber-frei-Urkunde“ für Lieferando.                                                                             Fotocredit: © PETA

Stuttgart – Lieferdienste treffen tierfreundliche Entscheidung: Lieferheld und Lieferando haben ihre Partnerrestaurants davon überzeugt, keine Stopfleber mehr anzubieten. Lieferheld wird nach eigener Aussage auch künftig keine Stopfleber über seine Seite vertreiben lassen. PETA hat sich wiederholt mit beiden Portalen in Verbindung gesetzt und über den Veganblog und soziale Netzwerke dazu aufgerufen, Lieferando und Lieferheld ebenfalls zu kontaktieren. Zahlreiche Tierfreunde waren empört, dass Foie gras über Lieferheld und Lieferando bestellt werden kann, und haben sich bei den Unternehmen beschwert. Die Reaktion beider Unternehmen folgte bereits wenige Stunden nach dem vielfach geteilten Aufruf.

 

Be vegan! Stopfleber-Frei-Urkunde von PETA

„Stopfleber-frei-Urkunde“ für Lieferheld.                                                                             Fotocredit: © PETA

Für die vorbildliche Entscheidung zeichnet die Tierrechtsorganisation die Händler nun mit einer „Stopfleber-frei-Urkunde“ aus.

„Wir freuen uns vor allem im Namen der Tiere und möchten uns bei den Unternehmen bedanken. Durch diese tierfreundliche Entscheidung bleibt die grausame Qual des Stopfens zahlreichen Gänsen und Enten erspart“, so Christiane Steiner, Koordinatorin bei PETA. „Wir appellieren an weitere Händler und Restaurants, sich diesem tierfreundlichen Beispiel anzuschließen und Stopfleber künftig keinen Platz mehr in ihrem Sortiment einzuräumen.“

Foie Gras: „krankhaft verändertes Organ“

Medizinisch betrachtet ist die verfettete Leber ein krankhaft verändertes Organ. Den betroffenen Enten und Gänsen wird mehrmals täglich ein langes Rohr oder ein Schlauch in den Rachen gestoßen, über das sie mit großen Mengen Getreide zwangsgestopft werden. Die Tiere erleiden dadurch meist Verletzungen des Rachenbereichs, Knochenbrüche, Darmentzündungen, Leberzirrhose, Herz- oder Nierenversagen und sterben nicht selten aufgrund des Stopfens. Die Produktion von Stopfleber ist in Deutschland verboten; Foie gras darf jedoch noch importiert werden. Daher fordert PETA ein Verkaufsverbot von Stopfleber und klärt Restaurants sowie Händler weiter über die Tierquälerei hinter der angeblichen Delikatesse Foie gras auf.

PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, für die menschliche Ernährung ausgebeutet zu werden. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder in Fischernetzen. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. PETA Deutschland e.V. ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland.

 

 

 

 

Quelle: PETA

 

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.