Studie: Fleischkonsum begünstigt Krankheiten

 

Be vegan!

Fleisch ist schlecht für: Tier, Umwelt und Mensch.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Foto: (c) v-p

Der Verein MENSCHEN FÜR TIERRECHTE – Tierversuchsgegner Baden-Württemberg fordert, eine tierproduktfreie Ernährung in der Bevölkerung stärker zu fördern. Eine neue Studie mit über einer halben Million Teilnehmern weist nach, dass Fleisch- und Wurstkonsum das Risiko eines frühzeitigen Todes erhöht. Inhaltsstoffe begün-stigen demnach eine ganze Reihe von schwerwiegenden Erkrankungen wie Diabetes, Schlaganfall und Krebs, aber auch Lungen- Herz-, Nieren- und Lebererkrankungen.

Seit geraumer Zeit steht der Verzehr von Fleisch und Wurst im Brennpunkt gesellschaftlicher Diskussionen. Dabei wird der Konsum tierischer Produkte aus mehreren Gründen kritisiert. Meist werden ökologische, soziale oder tierethische Punkte genannt. Seit einiger Zeit gerät auch der gesundheitliche Aspekt von Fleischkonsum in die Kritik. Ende des Jahres 2015 sorgte die Meldung für Furore, die Weltgesundheitsorganisation WHO stufe nun Fleisch und Wurst als krebserregend ein. Erstmals wurde damit ein Grundnahrungsmittel der Gattung krebsauslösender Stoffe zugeordnet. Schon länger ist bekannt, dass tierische Produkte das Risiko erhöhen, an zahlreichen Krankheiten zu leiden, und dass Fleischkonsum die Lebenserwartung reduziert.

Inhaltsstoffe begünstigen frühzeitigen Tod

Die aktuelle Studie im Auftrag des amerikanischen US-Gesundheitsministeriums wies nun erstmals mittels Daten von über über 500.000 Menschen nach, dass der frühzeitige Tod in Verbindung mit Fleisch- und Wurstkonsum bedingt ist durch bestimmte Inhaltsstoffe, welche zahlreiche Krankheiten begünstigen.

„Nitrat und Nitrit wird bei der Fleischverarbeitung verwendet, um die Produkte haltbar und farblich ansprechender zu machen. Das Fleisch erhält eine rötlichere Farbe und verliert diese auch beim anbraten nicht. Dies suggeriert dem Kunden Frische und Güte und lässt damit das Fleisch attraktiver erscheinen,“ erklärt Christian Ott, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Vereins. In der Studie des amerikanischen Gesundheitsministeriums wurde nun erstmals nachgewiesen, dass Nitrat und Nitrit das Risiko eines vorzeitigen Todes erhöhen. Besonders stark stieg das Risiko, an Diabetes, Lungen- oder Nierenleiden zu erkranken.

„Das in rotem Fleisch von Rind, Schwein, Lamm etc. vorhandene Häm-Eisen wurde bisher immer gesundheitlich hervorgehoben, weil der Mensch es besser aus der Nahrung aufnehmen kann als pflanzliche Eisenquellen,“ weiß Ira Belzer, Vorsitzende von Menschen für Tierrechte – Tierversuchsgegner Baden-Württemberg. Die Bevölkerungsstudie belegt hingegen, dass Häm-Eisen Krebs, Diabetes, Schlaganfall, Herz-, Lungen-, Nieren- und Lebererkrankungen begünstigt.

Mit dem Wissen um die gesundheitsschädliche Wirkung von Fleischprodukten ist es aus Sicht des Vereins zwingend notwendig, nicht nur aus ökologischen und tierrechtlichen Gründen, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen eine tierproduktfreie Ernährung in der Bevölkerung stärker zu fördern. „Es ist absolut fatal, wenn der Mensch in Deutschland im Schnitt 900g rotes Fleisch pro Woche isst, obwohl bekannt ist, dass damit das Risiko für Krebs, Diabetes und Schlaganfall signifikant zunimmt,“ fasst Ira Belzer die Situation zusammen.

 

 

 

 

 

 

Quelle: MENSCHEN FÜR TIERRECHTE – Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V.

 

 


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