Stürmische Bedingungen am Erntedankfest der ÖVP in Wien // VGT-AktivistInnen informierten über Tierleid trotz massiver Hindernisse

Be vegan!

Trotz einiger Schwierigkeiten erreichten wir Tausende interessierte Menschen.                                                                                                                    Fotocredit: (c) vgt.at

Nicht nur die wetterlichen Bedingungen wie starker Wind und Regen waren eine Herausforderung für die VGT-AktivistInnen, sondern auch die Bemühungen seitens der VeranstalterInnen unsere Kritik an der österreichischen Landwirtschaft zu unterdrücken. So waren die Bereiche, wo in den Jahren zuvor VGT-Zelte stehen konnten, großzügig durch mobile Zäune abgesperrt.

Es ergaben sich zahlreiche spannende Diskussionen mit KonsumentInnen sowie mit BäuerInnen, die sehr unzufrieden mit der österreichischen Landwirtschaftspolitik sind.

Die Stimmung war großteils respektvoll, nur ein Jäger konnte seinen Ärger über die Kritik an der Mast von Wildschweinen zum Abschuss nicht verbal ausdrücken. Er versuchte zuerst ein Tierschutztransparent herunterzureißen und trat dann einen Aktivisten mit dem Fuß. Ein Landwirt (wahrscheinlich ein Funktionär) war dermaßen verärgert über die jahrelange Tierschutzaktivität des VGT, dass er einen Aktivisten massiv bedrohte.

Schweine- und Milchlehrpfad

Das Erntedankfest ist eine Imageveranstaltung der ÖVP sowie der Landwirtschaft. So wurde beim so genannten „Schweinelehrpfad“ nur äußerst oberflächlich über Schweinehaltung informiert. Bilder aus den Stallungen waren keine zu sehen. Das Tierleid war vollkommen ausgeklammert. So auch beim „Milchlehrpfad“. Kein Wort bezüglich der problematischen Trennung von Mutter und Kind gleich nach der Geburt, der überzüchteten Tiere, oder der Kälbertiertransporte nach Spanien.

Erfreulicherweise gab es bei dieser Veranstaltung auch eine Vielzahl an innovativen bäuerlichen Produkten rein pflanzlichen Ursprungs, die von den zig-Tausenden BesucherInnen genossen werden konnten!

 

 

Quelle: VGT.at


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