TierEthik macht Schule: Menschen für Tierrechte suchen tierfreundlichste Schulen in Baden-Württemberg

Preisgeld in Höhe von 1500 Euro ausgelobt

Be vegan! Publikum vor Bühne für einen Vortrag zur Tierethik.

Wie tierfreundlich ist Ihre Schule? Gibt es etwa Workshops und Philosophierstunden zum Thema Tierrechte?                                                                                                                                  Fotocredit: (c) v-p

Um herauszufinden, ob und wie Schulen in Baden-Württemberg das Thema TierEthik behandeln, hat der Landesverband MENSCHEN FÜR TIERRECHTE im März einen Fragenkatalog an eine repräsentative Auswahl an Grund- und weiterführende Schulen gesandt. Anfang Mai sollen die tierfreundlichsten Schulen in Baden-Württemberg ausgezeichnet werden.

Die tierfreundlichste Schule erhält ein Preisgeld von 1000 Euro, der zweite Gewinner 500 Euro. Noch bis Ende April kann beim Verein ein Fragebogen angefordert und eingereicht werden.

Erfragt wird zum Beispiel, ob es in der Schule Philosophierstunden, Seminare und Referate über die ethische Behandlung von Tieren gibt, ob den Schülern täglich ein vollwertiges veganes oder vegetarisches Essen angeboten wird, ob Literatur über Tierrechte und Tierschutz behandelt wird, oder ob Tiere im Unterricht seziert werden.

„Immer mehr Kinder und Jugendliche wissen, dass auch Tiere individuelle Persönlichkeiten sind und Gefühle haben. Daher hinterfragen sie bereits in jungen Jahren die Tiernutzung, zum Beispiel in Zirkussen oder für die Ernährung“, so Marie-Luise Strewe, Vorsitzende des Landesverbands MENSCHEN FÜR TIERRECHTE in Baden-Württemberg. „Schulen haben Bildungsfunktion und sollten daher auch den ethischen Fragen der Schüler Raum geben“, so Strewe.

Ein weiterer Vorteil sieht der Verein in der Förderung der Empathiefähigkeit: Durch Gespräche über TierEthik im Unterricht kann sich ein Sinn für Gerechtigkeit gegenüber Schwächeren entwickeln und erweitern. Die Schüler werden angeregt, ihre Umwelt kritisch zu betrachten und können ihre Fähigkeiten ausbauen, sich in andere Lebewesen hineinzuversetzen. Diese Situationen dienen auch der Gewaltprävention im weitesten Sinne.

„Nur wenn mit Kindern und Jugendlichen über Achtung und Respekt auch gegenüber Tieren gesprochen wird, kann sich in der Zukunft etwas Wesentliches im Umgang der Gesellschaft mit Tieren und auch miteinander ändern“, so Strewe.

Weitere Informationen finden Sie hier.

TierEthik macht Schule: Kostenloser Flyer für Lehrer

Tiere brauchen Freunde: Kostenloser Flyer für Kinder

Quelle: Menschen für Tierrechte – Baden Württemberg


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.