Tierschutzorganisationen fordern hohe Standards bei der Etablierung eines staatlichen Tierwohllabels in Deutschland

 

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PROVIEH gehört zu den Organisationen, die strenge Auflagen für das staatliche  Tierwohllabel fordern.                                                                                                           Quelle: (c) PROVIEH

Die Tierschutzorganisationen Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Bundesverband Tierschutz, Bund gegen Missbrauch der Tiere, Deutscher Tierschutzbund, PROVIEH, VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz und die Welttierschutz-gesellschaft begrüßen die Absicht des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL), ein staatliches Tierwohllabel einzuführen.

Sie fordern das Bundesministerium aber gleichzeitig auf, ein glaubwürdiges Label durchzusetzen, das Haltungsbedingungen deutlich über dem gesetzlichen Mindeststandard normiert. Nur so kann eine wirkliche Verbesserung für die Nutztiere in Deutschland erreicht werden. Mittelfristig fordern die Tierschützer allerdings eine obligatorische EU-Kennzeichnungspflicht für alle tierischen Produkte, analog zu der bekannten Eierkennzeichnung. Nur so können sich Konsumenten beim Einkauf tatsächlich für oder gegen ein Haltungssystem entscheiden.

Zusammengefasst erwarten die Tierschutzorganisationen, dass

  1. die Kriterien eines staatlichen Tierwohllabels deutlich über nationalem und europäischem Recht liegen,
  2. die ausgewählten Kriterien zu einem messbar höheren Tierschutzniveau führen,
  3. ein staatliches Tierwohllabel nur an Betriebe vergeben wird, die alle Pflichtkriterien unmittelbar erfüllen.

 

 

 

 

 

Quelle: Bundesverband Tierschutz

 

 


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