„Vegan eXtreme“ – SportlerInnen und ihre Ernährung

Vegan_eXtreme_Logo_27.12.13„Vegan eXtreme“, das ist eine Ausstellung, die ihr anläss-
lich der Grünen Woche vom 17. Januar bis zum 08. Februar bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin sehen könnt.

„Vegan eXtreme“ ist ein Ausstellungsprojekt von Günther Bauer. Die Ausstellung dreht sich um SportlerInnen, die mit ihrem Körper die eigenen Leistungsgrenzen verschieben wollen. Dazu werden Ultra-Distanzen zurückgelegt, Ultramehrkämpfe wie z.B. Triple-Ironwoman/Ironman absolviert, Gewichte gestemmt oder auch auf andere Arten der eigene Körper zu neuen Höchstleistungen getrieben. Allen an der Ausstellung beteiligten SportlerInnen gemein ist die vegane Ernährungsweise. Hintergund der Ausstellung ist es, einer breiteren Öffentlichkeit zu zeigen, was mit „vegan“ tatsächlich möglich ist.

Die meisten VeganerInnen folgen diesem veganen Weg aus ethischer Überzeugung und gesundheitliche Skepsis ist (bei entsprechend guten Informationen (die man für alles Wichtige braucht)) eigentlich nicht mehr angebracht, spätestens seit die „Machbarkeit“ dieser Ernährungsweise unter dem Aspekt „gesunde Ernährung“ in allen Lebenslagen (jung, alt, krank, schwanger, Mann, Frau, etc.) schon vor Jahren von der American Dietetic Association (der weltweit größten Vereinigung von ÄrztInnen mit über 70.000 Mitgliedern) in ihrem richtungsweisenden Statement vollumfänglich bestätigt worden ist.

Wie ist das nun mit dem Leistungpotential von „vegan“?

Das Erfolg im Sport sehr viel Überzeugungspotential hat, das ist allen spätestens seit der Antike mit zum Teil heroischen Vorbildern bekannt. Also ist die Idee, das Potential in „vegan“ auf diese Weise zu zeigen, naheliegend. Und die scheinbar unglaublichen Leistungen von z.B. Arnold Wiegand (10 Tage zehn Ironman), Scott Jurek (100 Meilen, Ultra-Trails (z.B. Montblanc)), Sanna Almstedt (Ultra-Mehrkampf mit 14 Disziplinen, Ultra-Distanzläufe, wie z.B. der Deutschlandlauf) und vielen anderen vegan lebenden Menschen haben schon gezeigt, was die reine „Pflanzenpower“ möglich macht.
In diese Richtung zielt nun auch die in Kürze beginnende Ausstellung „Vegan eXtreme“. Zwölf SportlerInnen wurden mit der Kamera in ihrem Alltag, bei Training und im Wettkampf begleitet. Die TeilnehmerInnen werden befragt zu: ihren Beweggründen, nach Reaktionen aus dem sozialen Umfeld, nach Leistungsfähigkeit, nach Potential aufgrund veganer Ernährung, der Rolle des Sports in ihrem Leben, dem Stellenwert der Ernährung und ihren Zielen.

Auf diese Weise enstehen 12 Lebensentwürfe, die mit dem Filmmaterial, mit szenischen Fotografien und Proträtaufnahmen eine eindringliche Aussagekraft bekommen. Im Rahmen des Projektes, das nun zu dieser Ausstellung geführt hat, werden zukünftig weitere vegan lebende SportlerInnen „biografiert“.

U. a. mit dabei sind:

PATRICK BABOUMIAN, Strongman
Der “stärkste Mann Deutschlands” ernährt sich seit ca. 2 Jahren vegan.

STEFAN CHARES, Ultratriathlet
Veganer mit hohem Rohkostanteil

SANNA ALMSTEDT, Ultramehrkämpferin
Veganerin mit hohem Rohkostanteil

JOHANNA JAHNKE, mehrfache Deutsche Meisterin im Rugby mit St. Pauli
Veganerin mit hohem Rohkostanteil

Eröffnet wird die Ausstellung am 17. Januar um 18.30 Uhr mit einer Autorenlesung:
WALTER SCHORLAU präsentiert seinen neuen Kriminalroman “Am zwölften Tag”
.

17. Januar – 08. Februar 2014

Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstr. 8
10117 Berlin

Mo-Fr  8-20 Uhr
Sa, den 18.01.2014 ganztägig
(“Wir haben es satt”-Demo)

Webseite „vegan eXtreme“

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.