Veganer Extremradsportler Ben Urbanke zu seiner Spenden-Tour: “Meine Grenzen habe ich noch nicht gefunden”

 

Veganer Extremradsportler Ben Urbanke radelte für den guten Zweck zum Veganen Sommerfest am Alexanderplatz

Be vegan!

Die erfolgreiche Spenden-Tour endete zum „Veganen Sommerfest“ auf dem Berliner Alexanderplatz.                                                                                  Fotocredit: (c) ProVeg

Mit großem Applaus empfangen die Zuschauer beim Veganen Sommerfest die Gruppe der Radlerinnen und Radler, die am vergangenen Sonntag bei schönstem Wetter rund 30 Kilometer durch die Berliner Innenstadt rollten, um ihre Botschaft zu übermitteln: “Pro Gesundheit, pro Tiere, pro Umwelt, pro Gerechtigkeit, pro Genuss – I am ProVeg”.

Die Gruppe um Extremradsportler Ben Urbanke will mit ihrer Tour ein klares Zeichen für die Tiere und unsere Umwelt setzen. Gleichzeitig beweisen sie: Die vegane Ernährung bietet eine optimale Versorgung auch für Extremsportler.

“Ich fahre über 20.000 Kilometer im Jahr und wollte diese Energie für etwas Gutes nutzen. Mit meiner Spendenaktion kann ich einen Teil zur wichtigen Arbeit von ProVeg beitragen”, erklärt Ben Urbanke am Rande der Bühne. “Ich versuche, die Leute mit Sport und Leistung für die pflanzliche Ernährung zu sensibilisieren.”

Vegan für: Ernährung, Gesundheit, Tiere und Umwelt

An ProVeg begeistert ihn die umfassende Aufklärung zum Thema pflanzliche Lebensweise. “Vegan betrifft ja nicht nur die Ernährung, es betrifft die Gesundheit, die Umwelt und die Tiere. Das bringt ProVeg den Menschen nicht nur in Deutschland, sondern auch international näher.”

Andere Radsportlerinnen und Radsportler reagierten durchweg positiv auf Urbankes Botschaft. Oftmals kommen Menschen nach seinen Touren zu ihm und fragen ihn, wie er solche enormen Distanzen mit top Zeiten abschließen kann. “Ich möchte durch meine Leistungen das Interesse bei anderen Sportlerinnen und Sportlern für eine pflanzliche Ernährung wecken. Immer mehr Menschen kommen von sich aus mit Fragen auf mich zu und möchten Tipps. Besonders freut mich, wenn ich nach längerer Zeit das Feedback erhalte, dass ich ihnen mit meinen Ratschlägen weiterhelfen konnte.”

Ausgangspunkt: Welthunger

“Seit 2012 lebe ich vegan. Zunächst aus sozial-ökologischen Beweggründen wie der Welthungerproblematik oder der Abholzung der Regenwälder. Aber auch wegen meiner Mutter, für die ein bewusster Konsum wichtig war. Schnell bemerkte ich nach meiner Ernährungsumstellung einen positiven Nebeneffekt, was meine Leistungsfähigkeit anbelangt: Meine Regenerationszeiten verkürzten sich deutlich und ich hatte mehr Energie”, beschreibt Urbanke seine Erfahrungen. “Erst seit ich vegan lebe, fahre ich so lange Touren – normalerweise ab 200 Kilometern. Meine Grenze habe ich noch nicht gefunden.”

Mit den gesammelten Spenden unterstützt Ben Urbanke die Arbeit von ProVeg. Unter dem Motto ‘I am Pro Veg’ sammelt er mit jedem gefahrenen Kilometer Geld für den Tier- und Umweltschutz.

“Urbanke macht mit seiner sportlichen Leistung auf die Vorteile einer veganen Ernährung aufmerksam. Alle sind willkommen, für diese Aktion zu spenden und sich so für die vegane Idee einzusetzen”, sagt Sebastian Joy, ProVeg-Geschäftsführung.

Eigene Spendenaktion starten

Nachahmer sind ausdrücklich erwünscht: Mit seinem Einsatz möchte Urbanke auch andere dazu motivieren, eine eigene Spendenaktionen ins Leben zu rufen. Wer mitmachen möchte, kann sich an der Kampagne ‘I am ProVeg’ beteiligen.

Alle Informationen zum Organisieren einer Spendenaktion im Rahmen von ‘I am ProVeg” sowie das ‘I am ProVeg’-Aktionspaket mit vielen Hinweisen finden Interessierte unter:

„I am ProVeg“-Spendenaktion

Über Ben Urbanke

Ben Urbanke liebt sein Rennrad und lange Strecken. Ultra-Radmarathons von über 1.200 Kilometern wie Paris-Brest-Paris oder London-Edinburgh-London sind für Urbanke an der Tagesordnung. Im Jahr 2017 gewann er als erster Europäer die Jahres-Challenge der World-Ultra-Cycling-Association. Vor wenigen Wochen ist er bei der 4. Tour of Peloponnes in Griechenland nach 1.000 Kilometern als Erster ins Ziel eingefahren. Damit er so lange Strecken ganz einfach durchradeln kann, hat er unter dem Namen Goodsport seine eigenen Energieriegel und Müslis entwickelt.

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: ProVeg