‘Veganism and Law’: IVRA und VEBU veranstalten 2. Internationales Rechtssymposium

 

Be vegan! Das VEBU Logo weist in die Zukunft: Die Zukunft isst pflanzlich.

Der VEBU ist Deutschlands größte Interessenvertretung zur vegetarisch-veganen Ernährung und Lebensweise.                                                                                                                            Logo: (c) VEBU

Berlin – Am kommenden Samstag und Sonntag (22. und 23. Juli ) findet das weltweit einzigartige Internationale Rechtssymposium unter dem englischen Titel ‘Veganism and Law’ in Berlin statt. Referenten aus der ganzen Welt setzen sich an dem Wochenende mit juristischen Fragestellungen auseinander und tauschen sich zu Präzedenzfällen aus.

“Mittlerweile leben in Deutschland etwa 8 Millionen Menschen vegetarisch und 1,3 Millionen vegan. Der Bedarf sowie das Angebot an pflanzlichen Produkten und Dienstleistungen ist während der letzten Jahre stark angestiegen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Regelungen und Gesetze an diese Entwicklung angepasst werden. Die Fragestellungen, die an die Juristen herangetragen werden, sind dabei oftmals noch neu. Das Rechtssymposium bietet Juristen eine Plattform für die Diskussion von Fragen rund um die vegane Lebensweise im juristischen Kontext und ermöglicht den Austausch über die Rechtslage in den jeweiligen Ländern”, sagt Sebastian Joy, VEBU-Geschäftsführung.

Internationaler Austausch in Rechtsfragen

Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit reagieren Organisationen, Unternehmen und Regierungen auf die wachsende Zahl der vegan lebenden Menschen. “Auf dem Rechtssymposium teilen Referenten aus neun Ländern ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen auf diesem Gebiet mit den Teilnehmern. Sie stellen in ihren Vorträgen unter anderem Präzedenzfälle und Gerichtsurteile mit Vegan-Bezug vor”, so Joy. Der VEBU organisiert das Symposium erneut gemeinsam mit IVRA, der ersten Organisation, die vegan lebende Menschen international auf juristischer Ebene unterstützt.

Gemeinsamer Entwurf zukünftiger Strategien

Die Referenten geben Informationen zur aktuellen Gesetzgebung und sprechen dabei auch die Benennung von veganen Lebensmitteln sowie die Eingliederung veganer Themen in das Rechtssystem an. IVRA-Gründerin Jeannette Rowley diskutiert im Anschluss der Präsentationen mit den Teilnehmern über die Notwendigkeit eines internationalen Rats, der sich mit Fragen der veganen Lebensweise auseinandersetzt. “Der aktive Austausch aller Anwesenden ist ein wichtiger Bestandteil des Symposiums. Durch die umfangreichen Erfahrungen der Juristen werden gemeinsam Strategien erarbeitet, um die vegane Lebensweise rechtlich noch besser zu berücksichtigen und damit Tierleid zu vermindern sowie eine nachhaltige und gesunde Lebensweise allen Menschen zugänglich zu machen”, erklärt Joy.

 

Was: 2. Internationales Rechtssymposium ‘Veganism and Law’
Wann: 22. – 23. Juli 2017
Wo: Veganz Büro (Revaler Straße 100, 10243 Berlin, 6. OG)
Veranstalter: IVRA (International Vegan Rights Alliance) und VEBU (Vegetarierbund Deutschland e.V.)
Programm:http://theivra.com/Documents/…SCHEDULE.pdf 
Weitere Informationen: http://theivra.com/symposium-2017.html

 

 

 

 

 

 

Quelle: VEBU

 

 


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