Veggie Happy: vegetarisch-vegane Alternativen in den Sportstadien in den USA

Go vegan!

Johanna McCloy, Gründerin von Veggie Happy
Fotocredredit: ©Veggie Happy/Henri Laborde

Kennst Du Johanna McCloy? Sie ist in den USA bekannt aus Theater, Radio, Fernsehen und Film. Sie hatte auch Mal eine Gastrolle als „Ensign Calloway“ in „Star Trek The Next Generation“. Sie spricht neben Englisch auch Spanisch und Japanisch. Ihr Geld verdient sie in erster Linie mit Serien. Sie entwickelt kreative Geschichten und produziert diese gelegentlich auch selbst. Ach ja, Johanna lebt vegan – und Johanna ist die Gründerin! von Veggie Happy.

Veggie Happy (hieß zuerst Soy Happy) ist eine Organsiation, die sich für vegetarische und vegane Alternativ-Angebote in den Stadien der „Major League Baseball“, der „National Football League“ und anderen Sportligen, sowie bei Groß-Events in den USA engagiert.

Der Anfang: Johanna besuchte im Jahr 2000 das erste Mal ein Spiel der „Major League Baseball“ und konnte kein vegetarisches oder veganes Essen bekommen. Das war der Auslöser. Sie gründete Soy Happy, das nun seit ein paar Jahren Veggie Happy heißt.
Johanna hat sich als erstes bei Freunden, Bekannten und Sportfans umgehört und festgestellt, dass vegetarisch oder vegan durchaus gesucht wird. Sie fand heraus, dass vegetarisch und vegan lebende Sportfans mangels Angebot, enweder gar nichts bei den Veranstaltungen im Stadion essen, oder sie essen vorher und nachher, oder sie bringen sich selber etwas mit.

Bitte für das Verständnis berücksichtigen: der Beitrag ist zu einer Zeit entstanden, in der Veggie Happy noch Soy Happy geheißen hat. Johanna McCloy berichtet über ihre Beziehungen zu anderen Organisationen, ihre Kooperationen, Unternehmen und über ihre Anfangsschwierigkeiten. Sie erzählt, wie sie arbeitet und welche Perspektiven sie sieht.


Erste Erfolge: Mit diesem Wissen hat sie ein Konzept entworfen und hat sie sich an die Konzessions-Manager für den Foodbereich der einzelnen Stadien gewandt. „Du kannst dir vorstellen, was für eine kraftzehrende Mammutaufgabe das von Beginn an war und noch immer ist.“ Nach viel Überzeugungsarbeit haben irgendwann die ersten explizit Konzessionen an Anbieter von vegetarischen und veganen Alternativen ausgegeben.
Die größte Nachfrage gab es damals nach Hot Dogs. Das war dann auch das erste, was vegetarisch bzw. vegan angeboten wurde.

Die Fans wurden kontinuierlich über eine Webseite, über Newsletter und persönlich informiert. Sie haben sich von Beginn an aktiv beteiligt, indem sie in den Stadien immer wieder nachgefragt haben: „Habt ihr was Vegetarisches? Habt ihr was Veganes?“
Johanna hat sich um Prominente bemüht, die ihr Ansinnen mit Veggie Happy unterstützen. Da gibt es mittlerweile zahlreiche Namen, von denen hier einige genannt seien: Alicia Silverstone, Alec Baldwin, Ed Begley, Tony La Russa, James Cromwell, Linda Blair und viele viele andere.

Das große Ding: Die Medien berichten regelmäßig über die Erfolge von Veggie Happy. So auch in diesem Jahr, als die „Major League Baseball“ zu Beginn der Saison 2013 bekanntgegeben hat, dass jetzt 26 von 30 Stadien vegetarische und vegane Alternativen anbieten: Hot Dogs, Frankfurter, veganes Chili, vegetarische Burger, Chips und mehr.

Du kannst dich über den Online Veg-Guide von Veggie Happy informieren, was du in den USA in den jeweiligen Stadien der verschiedenen Ligen an vegetarisch-veganem Essen erwarten kannst: hier. Wenn du nicht gerade in die USA fährst, gibt dir das doch einen Überblick über das Ausmass des Erfolges von Veggie Happy.

Veggie Happy ist explizit als beratende Organsiation vieler Manager der Stadien der „National Football Legue“, anderer Ligen und vieler Großveranstaltungen anerkannt und tätig. Außerdem war Veggie Happy Ansprechpartner und Koordinator der Medienkommunikation für die Vorbereitung der Resolution „Healthy School Lunch“ in Kalifornien. Die Resolution wurde schließlich einstimmig verabschiedet.

Johanna hat erlebt, dass mit leidenschaftlichem Engagement und Optimismus auch schwierigste Herausforderungen gemeistert werden können. „Diese Erfolge sind eine wunderbare Belohnung“. Johanna schreibt auch Artikel (z.B. für Magazine: Currents Magazine, Moxie Magazine, Journeywoman) und Bücher. Zuletzt ist in 2013 ihr neues Kochbuch „bold vegan“ veröffentlicht worden.

new Cookbook: „bold vegan“

Veggie Happy:

  • klärt auf und motiviert, sowohl vegetarisch und vegan lebende Menschen, als auch die Konzessions-Manager und andere Verantwortliche in den Stadien aller Ligen in den USA und die breite Öffentlichkeit.
  • berät zu vegetarisch-veganen Alternativ-Angeboten
  • informiert über Erfolge wo immer möglich: auf der Webseite, im Newsletter, in den Medien etc.

Veggie Happy: „Our approach is always positive and our mission is to make it fun.“

Webseite von Veggie Happy

 

 

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.