Verheerende Brände in Südafrika // VIER PFOTEN versorgt schutzbedürftige Tiere

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Verheerende Brände auch am Tafelberg-Nationalpark.                                                                                       Fotocredit: (c) FOUR PAWS 2015

Die schweren Brände rund um Kapstadt haben diese Woche verheerende Schäden angerichtet. Häuser wurden zerstört, Bewohner mussten die Flucht ergreifen. Mehrere tausend Hektar Fläche wurde von den Bränden in Mitleidenschaft gezogen. Auch der Tafelberg-Nationalpark ist betroffen.

Für die verletzten Wildtiere hat die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN in Südafrika umgehend ein Nothilfe-Team zusammengestellt. Die Wildtierexperten der international tätigen Stiftung arbeiten dabei eng mit den Behörden zusammen. VIER PFOTEN unterhält ein Büro in Kapstadt und hat bereits viel Erfahrung in der Tiernothilfe.

Verletzte Tiere suchen

Mittlerweile wurden die Flammen weitgehend unter Kontrolle gebracht. Somit können sich die Tierschützer –  unterstützt von Volontären –  auf die Suche nach verletzten Tieren machen. Betroffen sind vor allem Paviane, Schildkröten, Igel, Schlangen, Reptilien, Vögel und Karakale. Fiona Miles, Country-Managerin von VIER PFOTEN Südafrika: „Wir helfen wo wir können. Gestern haben wir mehrere Paviane mit schweren Brandverletzungen versorgt.“

Suche den Rettungsteams überlassen

Viele Menschen haben die Helfer vor Ort bereits mit Geld- und Sachspenden unterstützt, mehrere haben sich als freiwillige Helfer gemeldet. Miles wendet sich direkt an alle Unterstützer: „Wir raten Privatpersonen dringend davon ab, auf eigene Faust nach verletzten Tieren zu suchen. Hier können die erfahrenen Rettungsteams weitaus mehr ausrichten. Es ist allerdings gut möglich, dass Wildtiere, die durch das Feuer aus ihrem angestammten Lebensraum vertrieben wurden, in bewohntes Gelände flüchten. Vorsicht und Verständnis sind gefragt, die Tiere haben ebenso wie viele Menschen gerade ihr Zuhause verloren.“

Tiere versorgen

Viele Tiere, die dem Feuer entkommen sind, leiden zudem an großem Durst. Miles: „Privatpersonen können helfen, indem sie Wasserschüsseln in ihren Gärten aufstellen. Gesunde Tiere sollte man jedoch in Ruhe lassen und auch den Nationalpark nicht betreten, um die Tieren an ihren Rückzugsorten nicht noch weiter aufzuscheuchen.“

VIER PFOTEN unterstützt außerdem Betroffene dabei, ihre Heimtiere zu versorgen. Diese sind in Zeiten der Not oft ein wichtiger Trost, vor allem, wenn Menschen ihr Zuhause verlieren. Auch andere Tierschutzorganisation wie die Domestic Animal Rescue Group („DARG“) erhalten Hilfe bei der Evakuierung von Tieren in ihrer Obhut.

 


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