Jäger – ein besonderer Schlag Menschen?

Go vegan?

Versteckspiel mit Jägern: es geht um Leben und Tod.

Die einen sagen „Jagd muß sein“, damit der Wildtierbestand im Gleichgewicht bleibt und die von Wildtieren verursachten Schäden in Wald, Forst, Wiese und Feld nicht überhand nehmen. Die anderen sagen „Jagd muss nicht sein“, denn die Wildtierbestände regulieren sich weitgehend selbst. Dass letzeres tatsächlich so ist, beweist in der Schweiz der Kanton Genf. Die ZDF-Sendung „planet e“ klärt auf.

 

Dort ist die Privatjagd verboten worden. Seit das so ist, haben sich im Kanton viele Tierbestände, die vom Aussterben bedroht waren, erholt und es hat sich ein stabiles Gleichgewicht eingestellt.
Selbst unter Jägern gibt es immer mehr kritische Stimmen, die sagen, dass es bei den meisten Jägern nur noch um die „Lust am Töten“ gehe. In einem etwa 27-minütigen Bericht zeigt das ZDF in der Sendung „planet e“ wie in Deutschland gejagt wird und welche Rolle der „Jagdtourismus“ für reiche Menschen spielt. Menschen, die sich sonst eher hinter großen Schreibtischen verbergen und das „Alphatier“ geben. Diese Menschen zahlen auch gerne 20.000 ,- Euro und mehr für den Abschuss eines prachtvollen Hirsches in Deutschland.

Dass das Thema jetzt wieder in den Fokus geraten ist, liegt auch an einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, die es Grundstückseigentümern erlaubt, die Jagd auf ihrem Grundstück zu verbieten. Nun mehren sich die Stimmen, die sich für eine deutliche Einschränkung der Jagd aussprechen oder sogar ein generelles Ende der Jagd fordern.

ZDF Sendung über Wildtierjagd: „planet e“

 


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