Wettkampf auf Kosten der Pferde: MENSCHEN FÜR TIERRECHTE üben Kritik am CSIO in Mannheim

Be vegan!

Pferde gehören in die Natur: nicht in den Stall und nicht auf die Rennbahn.                                                                                                                                                    Fotocredit: (c) v-p

Mannheim/ Stuttgart – Höher, schneller, weiter: darum geht es beim Preis der Nationen, der diese Woche von Donnerstag bis Sonntag sein 100. Jubiläum in Mannheim feiern wird. Der Verein MENSCHEN FÜR TIERRECHTE – Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V. kritisiert die Veranstaltung, bei der zahlreiche Pferde gezwungen werden, ihre psychische und physische Gesundheit aufs Spiel zu setzen, rein zur Profilierung der Reiter und zur Unterhaltung der Zuschauer.

„Ein Pferd ist kein Sportgerät“, so Marie-Luise Strewe, Vorsitzende des Landesverbands MENSCHEN FÜR TIERRECHTE mit Sitz in Stuttgart. „Springreiten ist gegen die Natur der Pferde und mit großen Gefahren für die Tiere verbunden, was hier jedoch billigend in Kauf genommen wird.“

Während Pferde in der Natur nur bei Gefahr über hohe Hürden springen, werden sie bei Springreitturnieren bereits im Alter ab drei Jahren mittels des sogenannten „Barrens“ dazu gezwungen, über unnatürlich hohe Hindernisse zu springen. Regelmäßig kommt es zu Unfällen und Verletzungen. Auch ist der Stresspegel für die äußerst sensiblen und schreckhaften Tiere sehr hoch. Sind sie nicht mehr funktions- und leistungsfähig, werden sie oft noch in jungen Jahren abgeschoben und zum Schlachthof gebracht.

Mit Liebe zum Pferd hat eine solche Veranstaltung nichts zu tun, die Tiere sind hier nur Mittel zum Zweck. Daher fordern MENSCHEN FÜR TIERRECHTE ein striktes Verbot des CSIO. „Leistungssport mit Tieren muss gesetzlich untersagt werden“, so Strewe.

 

Quelle: MENSCHEN FÜR TIERRECHTE – Baden-Württemberg e.V.


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