Zu hoher Fleischkonsum in Deutschland nach wie vor problematisch

Be vegan!

VIER PFOTEN fordert ein Umdenken hin zu einer pflanzlichen Ernährung.
                                                                                                                                                                                      Logo: (c) VIER PFOTEN

Hamburg – Zum Welternährungstag am 16. Oktober betont die international tätige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN: Was wir essen hat große Auswirkungen – auf Tierwohl, Umwelt und Mensch. Auch wenn immer mehr Menschen auf vegane oder vegetarische Ernährung umsteigen, nimmt der weltweite Fleischkonsum weiter zu: Über 60 Milliarden Tiere werden jährlich geschlachtet und verzehrt.

Allein in Deutschland isst jeder Mensch im Durchschnitt 60 bis 70 kg Fleisch im Jahr. Dass auch in Entwicklungsländern immer mehr Fleisch konsumiert wird, verstärkt den Trend zu Intensivtierhaltung noch weiter. VIER PFOTEN fordert zum Umdenken in Richtung fleischlosen Alternativen auf:

Dr. Martina Stephany, Director Farm Animals and Nutrition international bei VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz:

„Mit jeder Mahlzeit, die wir einnehmen, entscheiden wir, wie Tiere in unserer Gesellschaft leben – und setzen so ein Zeichen für oder gegen den Tierschutz. Jeder von uns könnte jeden Tag Tierschützer sein, ganz einfach, indem er sich für pflanzliche Kost entscheidet. Wer Fleisch, Eier, Käse oder Milch nicht vollständig weglassen möchte, sollte diese zumindest stark reduzieren und darauf achten, dass diese aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft, Weide-oder Freilandhaltung kommen.“

Prognosen lassen befürchten, dass sich der weltweite Fleischkonsum in den nächsten 20 Jahren dramatisch verdoppeln wird. Damit werden sich voraussichtlich auch die Probleme verdoppeln, die mit übermäßigem Fleischkonsum einhergehen: unwürdige, quälende Bedingungen für Tiere in Intensivtierhaltung, Hochzüchtungen zu „Turbotieren“, immer größere Beanspruchung von Ackerland für die Futtermittelproduktion, ein Ansteigen der Emissionen, Rodungen, sinkende Trinkwasserressourcen und, wie ernährungswissenschaftlich belegt, gesundheitliche Probleme bei Menschen, die zu viel Fleisch konsumieren.

Dr. Stephany: „Sollte dies eintreten, wäre das ein Desaster. Wir Menschen müssen weniger Fleisch essen, wenn wir Nutztiere artgemäßer halten wollen.“

 

 

Quelle: VIER PFOTEN


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